Streetfood-Abenteuer in Shanghai heißt: frühmorgens Jianbing am Stand, mittags Xiaolongbao in einer Seitenstraße und abends durch die Nachtmärkte in Huangpu oder Jing''an ziehen. Die Stadt ist riesig, aber für Essen erstaunlich gut planbar, weil sich viele gute Adressen rund um Metro-Stationen und bekannte Food-Straßen bündeln. Für eine Gruppenreise passt Shanghai vor allem dann, wenn du viele kleine Stopps magst und lieber probierst statt lange zu sitzen. Wer verschiedene Viertel vergleichen will, sollte zwei bis drei Abende nur fürs Essen reservieren. Für die Stadt selbst sind 4 bis 5 Tage ideal, für ein reines Food-Programm auch 3 Tage, wenn du gezielt unterwegs bist.

Streetfood in Shanghai: Was du wirklich bekommst

Shanghai steht nicht nur für Skyline und Shopping, sondern vor allem für Essen auf kurzer Strecke. Du gehst ein paar Minuten zu Fuß, und schon wechselst du von dampfenden Teigtaschen zu gebratenen Pfannkuchen, von heißen Nudeln zu süßen Klebreisbällchen. Genau das macht die Stadt für Gruppen so praktisch: Viele Stationen liegen nah beieinander, und du kannst mehrere Küchenstile an einem Abend kombinieren. Besonders spannend ist der Mix aus klassischen Snacks aus Ostchina und Gerichten, die in ganz China beliebt sind. Dazu kommen moderne Food-Hallen, kleine Straßenstände und Nachtmärkte mit klaren Preisen und viel Betrieb.

Wichtiger als ein einzelner "Geheimtipp" ist in Shanghai die richtige Route. In Jing''an findest du viele gut erreichbare Adressen rund um Tempel und Shoppingstraßen. In Huangpu und rund um Yuyuan wird es touristischer, dafür bekommst du kompakt viele Klassiker. Xuhui und Tianzifang sind besser für kleine Zwischenstopps, während Yangpu und einzelne Seitenstraßen oft ruhiger bleiben. Wenn du nur wenig Zeit hast, plane lieber einen klaren Food-Abend als fünf spontane Stopps ohne Orientierung.

Auf einen Blick: Die typischen Streetfood-Klassiker

Xiaolongbao

Dünne Teighülle, heiße Brühe, meist mit Schwein oder Krabbe. Am besten frisch aus dem Dampfkorb essen und den ersten Biss vorsichtig setzen.

Shengjianbao

Gebratene Teigtaschen mit knusprigem Boden und Saft im Inneren. Gut für den Abend, wenn du etwas Deftiges willst und keine große Mahlzeit suchst.

Jianbing

Herzhafter Pfannkuchen fürs Frühstück oder als Snack zwischendurch. Oft mit Ei, Kräutern, Sauce und knusprigen Einlagen direkt auf der heißen Platte gemacht.

Chuan Chuan

Spieße zum Dippen oder Brühen. Gut für Gruppen, weil du mehrere Sorten probieren kannst und jeder sich am Tisch etwas anderes nimmt.

Tangyuan

Klebreisbällchen in süßer Brühe oder mit Sesamfüllung. Eher Dessert als Snack, aber ein guter Kontrast zu frittierten und würzigen Gerichten.

Zha Jiang Mian

Nudeln mit dicker Bohnen- oder Soßenpaste und Gemüse. Sattmacher für den Mittag, wenn du zwischendurch eine Pause vom Snacken brauchst.

Die besten Orte für Streetfood in Shanghai

Die interessantesten Adressen hängen stark davon ab, was du suchst: Marktstimmung, Klassiker, Nachtessen oder kurze Stände für unterwegs. Für eine Gruppenreise hilft es, die Stadt in Essenszonen zu denken. Jede Zone hat ihren eigenen Takt, ihre eigenen Preise und ihre eigene Mischung aus Einheimischen und Besuchern.

Jing''an: gut für einen ersten Abend

Rund um den Jing''an-Tempel findest du viele Orte, an denen du mehrere Klassiker in kurzer Distanz probieren kannst. Das ist praktisch, wenn du nach der Ankunft nicht erst lange planen willst. Hier passen Xiaolongbao, frische Pfannkuchen und kleine Snacks gut in einen lockeren Abend. Die Gegend ist zentral, die Metro ist nah, und du kannst den Food-Teil gut mit einem kurzen Stadtbummel verbinden. Für Gruppen ist das oft die angenehmste Einstiegszone.

Yuyuan und Huangpu: kompakt, voll, klassisch

Rund um den Yuyuan Garden und in Teilen von Huangpu wird es schnell lebhaft. Genau deshalb ist die Gegend beliebt: Du bekommst viele Snacks auf engem Raum und musst dich nicht durch weite Straßen suchen. Die Auswahl ist stärker auf Besucher ausgerichtet, aber gerade für einen ersten Überblick lohnt sich das. Wenn du die bekannten Teigtaschen und süßen Snacks suchst, bist du hier richtig. Abends ist es voller als tagsüber, deshalb lohnt sich ein früher Start.

Wujiang Road: gut für Knusper und Spieße

Die Wujiang Road wird oft genannt, wenn es um unkompliziertes Essen geht. Hier passt alles, was schnell geht: gebratene Teigtaschen, Spieße, einfache Nudelgerichte und Snacks für unterwegs. Für Gruppen ist das angenehm, weil niemand lange auf den Tisch wartet. Du kannst mehrere kleine Portionen teilen und bekommst schnell ein Gefühl für die Preisspanne. Wer nicht nur einmal essen, sondern probieren will, sollte die Straße fest einplanen.

Tianzifang: mehr Bummel als Markt

Tianzifang ist nicht der typische Food-Markt, aber für kleine Zwischenstopps gut geeignet. Zwischen Gassen, Läden und Kunsthandwerk findest du immer wieder Snack-Stände und kleine Lokale. Das Viertel eignet sich besonders dann, wenn du Essen mit einem Spaziergang verbinden willst. Es ist weniger laut als klassische Nachtmärkte, dafür etwas gemächlicher. Für Gruppen mit gemischtem Tempo ist das ein entspannter Halt am Nachmittag oder frühen Abend.

Yangpu und Seitenstraßen: ruhiger und oft günstiger

Wenn du es weniger touristisch magst, lohnt der Blick in Nebenstraßen und in Viertel wie Yangpu. Dort sind viele Stände einfacher, direkter und oft preislich angenehmer. Die Auswahl wirkt nicht so kuratiert wie in den großen Food-Zonen, dafür isst du näher am Alltag der Stadt. Genau dort liegen oft die kleinen Adressen, die in keinem Standard-Programm stehen. Wer Streetfood nicht als Show, sondern als Alltagsessen sehen will, sollte hier Zeit einplanen.

Vergleich: Welche Food-Zone passt zu dir?

Kriterium
Jing''an
Yuyuan / Huangpu
Wujiang Road
Tianzifang
Yangpu
Stimmung
zentral, urban, angenehm planbar
voll, lebhaft, sehr kompakt
schnell, direkt, snackorientiert
bummelig, kreativ, etwas ruhiger
alltagsnah, weniger touristisch
Beste Tageszeit
später Nachmittag bis Abend
früh am Abend
Mittag und Abend
Nachmittag
Abend, wenn die Stände laufen
Preisgefühl
mittel
mittel bis höher
mittel
mittel
eher günstig
Für wen?
Erstbesucher und Gruppen
klassische Food-Tour
Snack-Tour ohne Umwege
Spaziergang mit Pausen
Neugierige, die ruhiger essen wollen
Bester Mix
Tempel + Dinner
Markt + Klassiker + Fotos
Schnell probieren, weiterziehen
Essen + Bummeln
Alltag + günstige Snacks

Wenn du nur einen Abend hast, nimm Jing''an oder Wujiang Road. Für viele Snacks auf engem Raum ist Yuyuan stärker, für ruhigere Stopps Yangpu.

Die wichtigsten Gerichte: Was du bestellen solltest

Xiaolongbao richtig essen

Xiaolongbao sind die bekannteste Spezialität der Stadt. Die kleinen Teigtaschen sind mit Brühe gefüllt, also nicht einfach hineinbeißen. Am besten setzt du sie zuerst auf den Löffel, stichst vorsichtig ein kleines Loch und lässt etwas Dampf entweichen. Dann nimmst du erst einen Schluck Brühe, danach die ganze Tasche. Genau diese Reihenfolge macht den Unterschied zwischen gutem Snack und verbranntem Gaumen.

Shengjianbao für den Abend

Shengjianbao werden gebraten statt gedämpft. Unten ist der Teig knusprig, oben bleibt er weich. Das ist ideal, wenn du nach einem langen Tag etwas Deftiges willst, ohne gleich ein ganzes Menü zu bestellen. Viele nehmen sie als späten Snack oder teilen mehrere Portionen am Tisch. Mit einem einfachen Getränk dazu ergibt das einen sehr soliden Food-Stopp.

Jianbing am Morgen

Jianbing sind perfekt für den frühen Start in den Tag. Der Pfannkuchen wird frisch auf einer heißen Platte gemacht, oft mit Ei, Kräutern, Sauce und knuspriger Einlage. Du bekommst damit schnell etwas Warmes in die Hand, ohne lange zu sitzen. Für eine Gruppenreise ist das praktisch, weil jeder den Snack unterwegs essen kann. Frühmorgens sind die Chancen am besten, ihn wirklich frisch zu bekommen.

Chuan Chuan und Spieße zum Teilen

Chuan Chuan sind besonders gruppentauglich, weil viele kleine Spieße nebeneinander auf dem Tisch stehen. Du kannst Gemüse, Fleisch oder Meerestierisches kombinieren und selbst bestimmen, wie mutig du sein willst. Das passt gut zu einem Abend, an dem ihr nicht alle dasselbe bestellen möchtet. Oft ist die Rechnung überschaubar, solange ihr nicht zu viele Einzelteile auswählt. Genau dadurch ist das System für Food-Touren angenehm.

Sweet Finish mit Tangyuan

Wenn du etwas Süßes möchtest, nimm Tangyuan. Die Klebreisbällchen kommen meist in warmer Brühe oder mit süßer Füllung. Das ist kein schweres Dessert, eher ein runder Abschluss nach würzigen Snacks. Gerade nach frittierter oder kräftiger Küche ist das ein guter Kontrast. Wer Shanghai kulinarisch ernst nimmt, sollte dieses einfache Dessert nicht auslassen.

Aktivitäten rund ums Streetfood

Geführte Food-Tour durch Jing''an

Ideal für den ersten Abend. Du kombinierst Tempel, Metro-Nähe und mehrere Snack-Stopps in kurzer Zeit. Für Gruppen ist das der einfachste Einstieg, weil die Orientierung klar bleibt.

Marktbummel in Yuyuan

Hier bekommst du viele Klassiker auf engem Raum. Plane etwas mehr Zeit ein, weil es voller wird und du an den Ständen oft kurz warten musst. Gut für Fotos, aber vor allem für Probieren.

Abendessen auf der Wujiang Road

Perfekt, wenn du ohne viel Planung mehrere Snacks kombinieren willst. Der Fokus liegt auf schnellen Gerichten, die du auch nach einem langen Besichtigungstag noch gut schaffst.

Spaziergang und Snackstopps in Tianzifang

Gut für alle, die Essen mit Bummeln verbinden möchten. Hier ist die Stimmung entspannter als an reinen Food-Straßen. Die Auswahl wechselt, deshalb ist ein offener Plan sinnvoll.

Frühstückstour mit Jianbing

Starte sehr früh und such dir Stände mit viel Durchsatz. Die frischesten Pfannkuchen bekommst du meist dort, wo morgens schon viele Einheimische anstehen. Danach hast du den Rest des Tages frei für Sightseeing.

Probier-Runde für Gruppen

Bestellt mehrere kleine Portionen statt weniger großer Teller. So kannst du Xiaolongbao, Shengjianbao, Nudeln und Süßes in einem Abend unterbringen. Das ist die beste Lösung, wenn alle etwas anderes wollen.

Anreise und Erreichbarkeit

Shanghai erreichst du für eine kulinarische Gruppenreise am besten per Flug. Vor Ort läuft viel über Metro und kurze Taxi-Fahrten, weil die Stadt groß ist und viele Food-Zonen nicht direkt nebeneinander liegen. Für das Streetfood-Erlebnis ist es wichtig, dass du deine Abende nicht zu eng taktest. Dann bleiben genug Puffer für Warteschlangen, spontane Stopps und einen zweiten Snack.

Mit dem Flugzeug

Die wichtigsten Flughäfen sind Shanghai-Pudong und Shanghai-Hongqiao. Pudong ist für internationale Ankünfte der wichtigste Knoten, Hongqiao liegt oft günstiger für Inlandsflüge und Bahnanbindung. Für Gruppen ist es sinnvoll, Unterkunft und Flughafen vorher abzustimmen, damit die erste Metro- oder Taxifahrt nicht unnötig lang wird. Gerade bei Ankunft am Abend lohnt ein Hotel mit guter Metro-Nähe.

Mit der Bahn / dem ÖPNV

Innerhalb der Stadt ist die Metro oft die schnellste Lösung. Jing''an, Huangpu, Xuhui und Tianzifang erreichst du mit mehreren Linien, oft mit kurzen Fußwegen. Für Food-Touren ist die Metro besser als ein eigenes Taxi-Netz, weil du die Stände dann sauber miteinander verbinden kannst. Achte aber auf Stoßzeiten, wenn du abends aus beliebten Vierteln zurückfährst.

Mit dem Auto oder Taxi

Für einzelne Food-Abende ist ein Taxi oft einfacher als ein Mietwagen. Parken ist in zentralen Lagen wenig entspannt, und du willst nicht erst einen Stellplatz suchen, bevor du essen gehst. Wenn du mit Reisegruppe unterwegs bist, sind kurze Fahrten zwischen den Food-Zonen sinnvoller als ein durchgehender Autoplan. So sparst du Zeit und Nerven.

Vor Ort bewegen und planen

Am besten kombinierst du Metro, kurze Fußwege und einzelne Taxifahrten. Wer nur ein Viertel pro Abend einplant, erlebt mehr und hetzt weniger. Viele Stände laufen ab spätem Nachmittag gut an, deshalb lohnt ein früher Start nach dem Tagesprogramm. Für Gruppen ist das die angenehmste Lösung, weil alle zugleich bestellen und gemeinsam teilen können.

Shanghai-Pudong ca. 45 km bis Jing''an je nach Verkehr etwa 50 bis 75 Min.
Shanghai-Hongqiao ca. 15 km bis zentrale Food-Zonen oft 25 bis 40 Min.
Jing''an zentral guter Ausgangspunkt für den ersten Abend
Yuyuan / Huangpu innenstadtnah gut mit Metro und zu Fuß kombinierbar
Yangpu etwas weiter besser für gezielte Abende als für spontane Stopps

So planst du deine Food-Abende sinnvoll

Für Shanghai funktioniert ein einfacher Ablauf am besten. Erst ein Gebiet auswählen, dann drei bis vier Snacks festlegen und danach nur noch flexibel ergänzen. So vermeidest du, dass du zu viel auf einmal bestellst und am Ende halbvolle Teller stehen lässt. Gerade bei Gruppenreisen ist das wichtig, weil viele Gerichte geteilt werden und man sonst schnell den Überblick verliert. Besser ist eine klare Reihenfolge mit einer kleinen Pause zwischen salzig und süß.

Wenn du nur wenig Zeit hast, setze auf einen Mix aus bekanntem Klassiker und einem weniger typischen Snack. Xiaolongbao sind der sichere Start, Jianbing der schnelle Alltagssnack und ein Nachtmarkt der beste Ort für die zweite Runde. Dazu passt ein Viertel, das du auch ohne großes Vorwissen findest. Shanghai belohnt nicht den perfekten Plan, aber einen guten Rhythmus.

Praktische Tipps für Streetfood in Shanghai

  • Viele kleine Portionen statt ein großes Menü

    Die besten Abende entstehen, wenn du teilst. So kannst du mehrere Snacks testen, ohne satt und müde nach dem ersten Gericht zu werden.

  • Früh oder spät statt mittendrin

    Beliebte Stände sind zur Hauptzeit voll. Wenn du früher oder etwas später gehst, läuft der Ablauf oft ruhiger und du bekommst schneller dein Essen.

  • + Ein Viertel pro Abend reicht

    Shanghai ist groß. Wer zu viele Zonen an einem Abend plant, verbringt zu viel Zeit mit Fahren und zu wenig mit Essen.

  • i Auf viel Betrieb achten

    Stände mit vielen Gästen sind oft die sichere Wahl. Das heißt nicht immer besser, aber bei Streetfood ist Bewegung am Stand meist ein gutes Zeichen.

  • Metro-Haltestellen als Fixpunkt nehmen

    Wenn du eine Food-Zone aussuchst, suche zuerst die passende Station. Das macht die Rückfahrt einfacher und spart Gruppen Nerven.

  • Mit Kinderwagen oder Rollgepäck lieber breiter planen

    Enge Gassen und volle Märkte sind nicht überall bequem. Für Familien oder ältere Reisende sind zentrale, gut zugängliche Lagen oft die bessere Wahl.

  • Frühstück nicht auslassen

    Jianbing und einfache Teigtaschen funktionieren morgens besonders gut. Wenn du sie als erstes einbaust, bleibt der Abend für die schweren Snacks frei.

  • Bei Regen lieber zentrale Food-Straßen wählen

    Dann musst du weniger wechseln und kannst Wege unter Dächern oder mit kurzen Taxifahrten lösen. Das ist gerade bei Gruppen deutlich entspannter.

Insider-Tipps

So findest du gute Stände schneller

Schau auf die Schlange, nicht auf das Schild. In Shanghai ist das oft der beste Filter, wenn du zwischen mehreren Optionen stehst. Wenn viele Einheimische bestellen, ist das meist ein gutes Zeichen. Wenn ein Stand sehr leer bleibt und das Essen schon lange offen wirkt, geh lieber weiter. Das klingt banal, spart dir aber häufig Fehlgriffe.

Warum Timing hier mehr zählt als der Name

Ein bekannter Name ist in Shanghai nett, aber nicht alles. Manche Stände sind morgens stark, andere nur am Abend. Genau deshalb lohnt es sich, die Gerichte an die Tageszeit zu koppeln. Jianbing früh, Xiaolongbao tagsüber, Shengjianbao am Abend, Süßes am Schluss. So passt das Essen besser zum Rhythmus der Stadt.

Unterkunft für Food-Reisen in Shanghai

Für dieses Thema zählt weniger der Resort-Charakter als die Lage. Gut sind Hotels mit kurzer Metro-Distanz zu Jing''an, Huangpu oder Xuhui. Dann kannst du abends flexibel essen und kommst morgens wieder schnell in die Stadt. Für Gruppen sind Zimmer mit guter Verkehrsanbindung wichtiger als ein großes Wellness-Angebot. Wenn du länger bleibst, lohnt eine Unterkunft, die abends nicht weit von einem Food-Viertel entfernt liegt.

Besonders sinnvoll sind Hotels im Bereich Jing''an, wenn du viele Abende zentral bleiben willst. Rund um Huangpu oder am Rand von Xuhui bist du näher an klassischen Touren und kannst spontane Essensstopps besser einbauen. Wer mit Kindern oder älteren Mitreisenden reist, sollte Wege und Rückfahrten kurz halten. Dann bleibt der Food-Teil entspannt und wird nicht zum Organisationsprojekt.

Vergleich: Streetfood-Fokus oder Stadtmix?

Kriterium
Reiner Food-Fokus
Food + Sightseeing
Ruhiger Gruppenmix
Tempo
schnell und snacklastig
ausgewogen mit Tagesprogramm
entspannt mit festen Stopps
Planung
einfach, aber zielgerichtet
etwas mehr Abstimmung nötig
am besten mit einem lokalen Guide
Essenserlebnis
mehr Stände, mehr Probeportionen
klassische Mischung aus Stadt und Snack
weniger Druck, mehr gemeinsame Zeit
Geeignet für
Foodies und Wiederholer
Erstbesucher
Familien und ältere Gruppen

Je kompakter die Route, desto besser funktioniert Streetfood in Shanghai. Der Trick ist nicht mehr Auswahl, sondern weniger Wege.

Die passenden Gerichte für jede Tageszeit

Morgens

Jianbing, einfache Teigtaschen und warme Sojagerichte sind morgens am sinnvollsten. Du startest schnell, musst nicht lange warten und bekommst direkt etwas, das satt macht. Gerade auf Reisen ist das besser als ein großes Sit-down-Frühstück, wenn der Tag voll ist.

Mittags

Mittags funktionieren Zha Jiang Mian und andere Nudelgerichte gut. Sie sind sättigend, aber nicht so schwer wie frittierte Snacks. Wenn du nachmittags noch viel vorhast, ist das die bessere Wahl als ein weiterer Rundgang durch den Markt.

Abends

Abends sind Shengjianbao, Chuan Chuan und weitere warme Snacks die stärksten Optionen. Dann ist die Stadt lebhaft, viele Stände arbeiten auf voller Leistung, und du kannst mehrere Portionen teilen. Süßes wie Tangyuan kommt am Ende gut an.

Warum Shanghai für Gruppenreisen gut funktioniert

Shanghai ist für Gruppenreisen vor allem deshalb stark, weil die Stadt Auswahl und Struktur kombiniert. Du findest überall Essen, aber nicht überall das gleiche. Das macht die Planung einfacher: eine Zone, ein Schwerpunkt, ein gemeinsamer Treffpunkt. Dazu kommt das dichte Metro-Netz, das Rückwege vereinfacht. Wenn ein Teil der Gruppe schon müde ist, kann man leichter auseinandergehen und später wieder zusammenfinden.

Für Reisegruppen mit unterschiedlichen Vorlieben ist das ein Vorteil. Die einen wollen Teigtaschen, die anderen Spieße, wieder andere nur Süßes. In Shanghai muss niemand lange suchen, weil sich Snacks und Küchenstile gut mischen lassen. Genau deshalb passt Streetfood hier so gut in ein Programm, das nicht nur aus klassischen Sehenswürdigkeiten besteht.

HÄUFIGE FRAGEN

Wann ist die beste Zeit für Streetfood in Shanghai?

Am besten gehst du am späten Nachmittag oder am Abend los, wenn viele Stände voll laufen. Für Jianbing lohnt sich der frühe Morgen, für Shengjianbao und Nachtmärkte der Abend. Frühling und Herbst sind wetterseitig am angenehmsten.

Welche Viertel eignen sich für den ersten Streetfood-Abend?

Jing''an ist für den Einstieg sehr praktisch, weil du zentral bist und gute Metro-Anbindung hast. Yuyuan und Huangpu sind kompakter und bieten viele Klassiker auf engem Raum. Wenn du es ruhiger magst, nimm Yangpu oder Seitenstraßen abseits der Hauptachsen.

Was sollte ich in Shanghai unbedingt probieren?

Xiaolongbao, Shengjianbao und Jianbing gehören auf jede Food-Liste. Dazu kommen Chuan Chuan, Zha Jiang Mian und Tangyuan als gute Ergänzung. So bekommst du einen breiten Eindruck von der lokalen Esskultur.

Ist Streetfood in Shanghai für Gruppen gut machbar?

Ja, sehr gut, wenn du pro Abend nur eine Zone einplanst. Viele Gerichte lassen sich teilen, und das Metro-Netz macht die Wege kurz. Für Gruppen sind Jing''an, Wujiang Road und Yuyuan besonders unkompliziert.

Wie teuer ist Streetfood in Shanghai?

Für Streetfood und einfache Snacks liegst du meist im mittleren Bereich. Kleine Portionen sind oft günstig, größere oder touristischere Adressen kosten mehr. Mit mehreren Snacks pro Abend bleibt das trotzdem meist klar unter Restaurantniveau.

Gibt es auch ruhige Alternativen zu den bekannten Nachtmärkten?

Ja, vor allem in Nebenstraßen und in Vierteln wie Yangpu findest du oft ruhigere Stände. Tianzifang ist ebenfalls entspannter als die ganz großen Food-Hotspots. Dort kannst du besser bummeln und trotzdem zwischendurch essen.

Welche Gerichte sind morgens am besten?

Jianbing ist morgens die beste Wahl, weil der Pfannkuchen schnell gemacht ist und satt hält. Auch einfache Teigtaschen funktionieren gut. Für einen langen Sightseeing-Tag ist das deutlich praktischer als ein schweres Frühstück.

Wie komme ich am einfachsten zu den Food-Zonen?

Meist per Metro und kurzem Fußweg. Jing''an, Huangpu, Yuyuan und Xuhui sind gut angebunden, und von dort sind es oft nur wenige Minuten zu den Ständen. Für späte Rückwege ist ein Taxi oft die bequemste Ergänzung.

Was ist der Unterschied zwischen Xiaolongbao und Shengjianbao?

Xiaolongbao werden gedämpft und haben Brühe im Inneren. Shengjianbao werden gebraten und haben einen knusprigen Boden. Beide sind typische Shanghai-Snacks, fühlen sich aber ganz unterschiedlich an.

Kann ich in Shanghai auch süße Snacks finden?

Ja, unbedingt. Tangyuan sind der klassische süße Abschluss, dazu kommen Desserts und Kleinigkeiten auf Nachtmärkten. Wenn du nach würzigen Gerichten noch etwas Leichtes willst, ist das genau richtig.
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