Die besten Reiserouten

Ungefähr 300 Kilometer lang zieht sich die Fahrt entlang der Garden Route, die dich von Kapstadt aus bis zu den Küstenstädten Knysna und Plettenberg Bay bringt. Drei bis vier Tage sollte man dafür mindestens einplanen, um auch wirklich in die maritime Atmosphäre einzutauchen. In Oudtshoorn kannst du dann die kuriosen Straußenfarmen besuchen – ich war ehrlich gesagt überrascht, wie imposant diese Vögel sind! Und dann wären da noch die Cango Caves: Gut ausgeschildert und täglich geöffnet, entdeckst du dort beeindruckende Tropfsteinhöhlen, die fast wie von einer anderen Welt wirken.
Von Südafrika aus weiter nach Namibia – der Etosha-Nationalpark ist definitiv ein Muss für alle Tierliebhaber. Für etwa 300 Namibische Dollar pro Person kannst du Eintritt bekommen und dich auf spannende Safaris freuen. Die Menge an wild lebenden Tieren hat mich wirklich umgehauen! Ein weiteres Highlight, das man nicht verpassen sollte, sind die riesigen Dünen von Sossusvlei in der Namib-Wüste. Manche erreichen bis zu 300 Meter – ganz schön beeindruckend, oder? Das Erlebnis bei Sonnenaufgang ist wohl unvergesslich.
Die ganze Reise lässt sich locker in zwei bis drei Wochen unterbringen – je nachdem, wie viel Zeit du vor Ort verbringen möchtest. Kostenmäßig solltest du mit etwa 1.500 bis 3.000 Euro pro Person rechnen. Ehrlich gesagt fand ich das Preis-Leistungs-Verhältnis angesichts der Vielfalt und Schönheit einfach klasse. Für mich war diese Kombination aus Küste, Wüste und Tierwelt wirklich eine ideale Mischung!
Von Kapstadt nach Windhoek: Entdecke die Highlights beider Länder
Drei Stockwerke hoch: Der Tafelberg in Kapstadt misst etwa 1.086 Meter und ist ein echtes Naturwunder, das du dir nicht entgehen lassen solltest. Von dort oben hast du einen grandiosen Blick – meistens klar genug, um bis zur Victoria & Alfred Waterfront zu sehen, wo der Duft von frischem Kaffee und Meeresbrise zusammenkommt. Ungefähr eine Stunde entfernt lockt das Kap der Guten Hoffnung mit dramatischen Felsklippen und tosenden Wellen, die selbst eingefleischte Städter beeindrucken.
Weiter ins Landesinnere führt dich die Route nach Ceres – für mich überraschend grün mit Obstplantagen, die auf den ersten Blick kaum zu einer Halbwüstenregion passen wollen. Die Cederberg-Region wird dich mit ihren bizarren Felsformationen und uralten Felsmalereien der San definitiv fasziniert zurücklassen. Dort spürt man richtig den Puls der Zeit – oder besser gesagt den Wind, der durch versteckte Täler pfeift.
In Namibia dann wartet Swakopmund mit einem ganz anderen Flair auf dich: deutsche Kolonialarchitektur trifft auf sandige Dünen, perfekt für Sandboarding oder eine Quad-Tour. Ehrlich gesagt habe ich mich selten so lebendig gefühlt wie beim Rauschen des Wüstensandes unter meinen Reifen. Der Etosha-Nationalpark erstreckt sich über rund 22.000 Quadratkilometer – wenn du zwischen Mai und Oktober unterwegs bist, kannst du hier Löwen, Giraffen und Elefanten aus nächster Nähe beobachten.
Zum Abschluss geht’s nach Windhoek, wo modernes Leben und Geschichte Hand in Hand gehen. Das Independence Memorial Museum und die Christuskirche sind spannende Stationen – gerade weil sie so viel über die wechselvolle Vergangenheit erzählen. Übrigens findest du hier Unterkünfte für fast jeden Geldbeutel – schon für etwa 50 Euro pro Nacht lässt sich etwas ordentliches finden, was deine Reise endgültig abrundet.
Die Garden Route: Eine malerische Fahrt entlang der südafrikanischen Küste
Ungefähr 300 Kilometer Küste voller Abwechslung – die Garden Route erstreckt sich von Mossel Bay bis zum Storms River und überrascht immer wieder mit ihren Szenerien. Die Hängebrücke im Tsitsikamma Nationalpark, etwa 50 Rand Eintritt, ist nicht nur ein Nervenkitzel, sondern auch ein grandioser Aussichtspunkt auf die tosenden Wassermassen darunter. Ich erinnere mich noch gut an den Duft feuchter Wälder und das Rauschen des Flusses, während ich dort stand – einfach beeindruckend.
Knysna hat mich mit seiner Lagune echt gefesselt. Die markanten Knysna Heads markieren die Grenze zwischen Ozean und Lagune, ein Ort, an dem man gerne eine Weile verweilt. Überall findest du Restaurants mit frischen Meeresfrüchten – besonders die Knysna-Austern sind hier eine Spezialität, die du probieren solltest. Und dann diese Stimmung am Wasser: entspannend und lebendig zugleich.
Plettenberg Bay ist für mich der Strandtraum schlechthin. Zwischen Juni und November kannst du hier Wale beobachten – ein Spektakel, das ich ehrlich gesagt nicht erwartet hatte. Das Robberg Nature Reserve in der Nähe hat einige tolle Wanderwege mit atemberaubenden Küstenblicken. Dabei fühlst du dich fast wie mitten in der Wildnis und doch ganz nah am Meer.
Radfahrer und Wanderfreunde kommen hier sowieso voll auf ihre Kosten. Von September bis April scheint das Wetter meist perfekt zu sein – mild, manchmal sonnig, immer passend für gemütliche Touren oder ausgedehnte Entdeckungsausflüge entlang dieser faszinierenden Küste.
- Malaysische Stadt mit einer Vielzahl an kulturellen Einflüssen
- Historische Stätten, bunte Märkte und traditionelle Dörfer entlang der Route
- Köstliche lokale Küche zum Genießen

Kulturelle Erlebnisse


Etwa 50 Rand kostet der Eintritt ins District Six Museum in Kapstadt – ein Ort, der dich förmlich in die Zeit der Apartheid hineinzieht und das Schicksal der vertriebenen Bewohner lebendig werden lässt. In Johannesburg geht es beim Besuch des Apartheid Museums noch tiefgründiger zu, mit etwa 100 Rand Eintritt kannst du dort hautnah spüren, wie komplex die Geschichte Südafrikas wirklich ist. Aber nicht nur die Städte erzählen Geschichten: In Namibia warten ganz andere kulturelle Eindrücke auf dich. Die Himba, mit ihren roten Ockerbemalungen und traditionellen Kleidungsstücken, sind faszinierende Menschen – bei einem Besuch ihrer Siedlungen lernst du viel über ihre Lebensweise und den Spagat zwischen Tradition und moderner Welt. Lokale Guides teilen gerne mehr über deren Herausforderungen und den Alltag.
Witzigerweise fällt das jährliche Windhoek Oktoberfest immer auf eine Zeit, in der das Wetter angenehm mild ist – da ist es richtig schön, zwischen traditioneller Musik, Tanz und deftigen Speisen mit Einheimischen zu feiern. Kunsthandwerk der Sans und Nama, besonders ihre filigranen Arbeiten aus der Wüstenregion, findest du auf bunten Märkten, die manchmal überraschend günstig sind. Übrigens - wer auf Wein steht: Die Winelands südlich von Kapstadt haben einige exzellente Sorten parat; geführte Touren inklusive Verkostung können durchaus zum Highlight eines Tages werden.
Besuch bei den San-Buschleuten: Erfahre mehr über die traditionelle Lebensweise
Etwa zwei bis drei Stunden nimmt so eine Tour bei den San-Buschleuten in Anspruch – und die Zeit rennt wirklich wie im Flug. Inmitten der Kalahari oder nahe Damaraland tauchst du ein in eine Welt, die sich kaum verändert hat über Tausende von Jahren. Mit Pfeil und Bogen aus eigener Herstellung zeigen die San ihre traditionellen Jagdmethoden – das Ganze wirkt überraschend präzise, fast wie eine Kunstform. Du merkst schnell: Diese Menschen kennen jede Pflanze, jedes Tier, als hätten sie einen persönlichen Vertrag mit der Natur abgeschlossen.
Der Duft von getrocknetem Gras mischt sich mit der trockenen Luft, während du lernst, welche essbaren Pflanzen die San verwenden – ganz ohne Supermarkt! Ehrlich gesagt, beeindruckt mich vor allem ihr Wissen um die Natur detailgenau und tiefgründig; man fühlt sich fast wie ein stiller Schüler bei einer uralten Wissensvermittlung. Die Gemeinschaft spielt dabei eine große Rolle; Geschichten und Traditionen werden hier nicht nur erzählt, sondern gelebt.
Klar, so ein Erlebnis ist nicht umsonst: Rund 30 bis 50 Euro solltest du dafür einplanen – aber für das, was du bekommst, echt fair. Begegnungen mit den Menschen selbst machen die Sache erst richtig besonders. Ihre Offenheit und der Respekt vor ihrer Umwelt lassen dich lange nachdenken über das Verhältnis von Mensch und Natur und schenken dir Eindrücke, die weit über einfache Touristenmomente hinausgehen.
Safari im Etosha-Nationalpark: Begegne der faszinierenden Tierwelt Afrikas
Ungefähr 22.270 Quadratkilometer pure Wildnis – der Etosha-Nationalpark ist riesig, und die Landschaft drum herum verändert sich ständig. Die weite Salzpfanne in der Mitte wirkt fast surreal, vor allem während der Trockenzeit von Mai bis Oktober. Dann sammeln sich die Tiere an den verbliebenen Wasserstellen, was die Safari zu einem echten Schauspiel macht. Stell dir mal vor: über 114 Säugetierarten streifen hier umher – inklusive der berühmten „Big Five“, also Elefant, Löwe, Leopard, Nashorn und Büffel. So nah bekommt man sie nur selten zu Gesicht!
Du kannst auf eigene Faust mit deinem Mietwagen losziehen oder eine geführte Tour buchen – letztere sind ehrlich gesagt ziemlich informativ, weil die lokalen Guides jede Menge spannender Details und geheime Beobachtungspunkte kennen. Dabei lohnt es sich besonders früh morgens oder am späten Nachmittag unterwegs zu sein, wenn die Tiere richtig aktiv sind. Übernachten? Klar, das geht in Camps wie Okaukuejo, Halali oder Namutoni – je nachdem, wie viel Komfort du suchst. Preise liegen so zwischen 30 und 150 Euro pro Nacht; nicht ganz billig, aber für das Erlebnis absolut fair. Ach ja, Eintritt kostet etwa 80 Namibia-Dollar pro Person täglich – ein kleiner Preis für solche Begegnungen!
Der Duft von trockenem Gras mischt sich hier mit dem leisen Rascheln der Blätter – das alles macht die Safari im Etosha zu einem Erlebnis voller Spannung und Überraschung. Ehrlich gesagt fühlt man sich fast wie in einer anderen Welt.
- Erlebe die faszinierende Tierwelt Afrikas hautnah
- Entdecke die einzigartige Landschaft und Vegetation des Parks
- Tauche ein in die Schönheit und Vielfalt der afrikanischen Wildnis
Naturerlebnisse der Extraklasse

Ungefähr 19.485 Quadratkilometer pure Wildnis – das ist der Kruger Nationalpark in Südafrika, wo Du mit etwas Glück alle „Big Five“ zu Gesicht bekommst. Löwen, Elefanten, Leoparden, Nashörner und Büffel leben hier frei, und gerade von Mai bis September ist die Chance am größten, sie bei der Jagd oder beim Plantschen im Wasserloch zu beobachten. Der Eintritt liegt für internationale Besucher bei etwa 400 Rand am Tag – gar nicht so teuer für dieses wilde Spektakel.
Ganz anders, aber genauso beeindruckend: Die Panorama-Route im Mpumalanga-Gebiet. Dort bist Du umgeben von dramatischen Schluchten wie dem Blyde River Canyon – der drittgrößte seiner Art weltweit! Zahlreiche Aussichtspunkte laden zum Verweilen ein, während du den Wind auf deinen Wangen spürst und tief durchatmest. Für Naturliebhaber sind die Wanderwege ein echtes Highlight – festes Schuhwerk nicht vergessen!
In Namibia zeigt sich die Natur von einer surreale Seite: Die Namib-Wüste mit ihren bis zu 300 Meter hohen Sanddünen bei Sossusvlei fühlt sich an wie aus einer anderen Welt. Besonders zum Sonnenaufgang lohnt es sich aufzustehen – die Farben verändern sich minutenweise und tauchen alles in ein magisches Licht. Düne 45 und Dead Vlei sind perfekte Fotospots für einzigartige Landschaftsbilder.
Der Etosha-Nationalpark ergänzt dieses Abenteuer mit seinen riesigen Salzpfannen und unzähligen Wasserlöchern, an denen Elefanten, Giraffen oder Springböcke eine Pause machen. Für rund 80 Namibische Dollar kommst Du hinein – ein fairer Preis für solch eine Begegnung mit der afrikanischen Tierwelt. Ehrlich gesagt war ich überrascht, wie nah man hier an die Tiere herankommt, ohne sie zu stören.
Zwei Länder, unterschiedliche Welten – doch jede Ecke hat ihren ganz eigenen Zauber, der auf Deiner Reise lange nachklingen wird.
Wüstenerlebnis in der Namib: Entdecke die beeindruckenden Sanddünen
Die Namib-Wüste fasziniert mit ihren riesigen, bis zu 300 Meter hohen Sanddünen – vor allem in Sossusvlei. Die bekannten Dünen wie Dune 45 und Big Daddy ziehen Fotografen magisch an, was ich ehrlich gesagt voll nachvollziehen kann. Am besten kommst du hier ganz früh hin, noch bevor die Sonne hoch am Himmel steht. Die Luft ist angenehm kühl und das Licht verwandelt die Dünen in ein wunderschönes Farbenspiel aus sattem Rot und Orange – fast schon surreal. Der Eintritt in den Namib-Naukluft-Nationalpark kostet rund 80 Namibia Dollar, was für so ein Naturschauspiel echt fair ist.
Es gibt auch verschiedenste Möglichkeiten zu übernachten, von einfachen Campingplätzen für etwa 200 NAD pro Nacht bis hin zu richtig luxuriösen Lodges, die gerne mal 2000 NAD und mehr verlangen – je nachdem, wie viel Komfort du möchtest. Ein Highlight, das du auf keinen Fall verpassen solltest, ist die Dead Vlei: Diese weiße Lehmsenke mit den toten Kameldornbäumen bildet einen krassen Kontrast zur roten Dünenlandschaft und dem tiefblauen Himmel. Irgendwie wirkt das total geheimnisvoll und fast unwirklich.
Zudem kannst du geführte Touren buchen oder selbst auf eine Wanderung gehen – das Erklimmen der Dünen ist zwar anstrengend, aber die Aussicht oben entschädigt echt für alles. Übrigens: Die Region ist ganzjährig geöffnet, also egal wann du kommst – die Natur zeigt sich hier immer von ihrer beeindruckendsten Seite.
Tafelberg in Südafrika: Genieße den atemberaubenden Ausblick über Kapstadt
Ungefähr 1.086 Meter hoch ragt der Tafelberg majestätisch über Kapstadt auf – schon allein die Vorstellung, dort oben zu stehen, macht sofort neugierig. Die Fahrt mit der Seilbahn dauert keine zehn Minuten und du kannst währenddessen einen atemberaubenden Blick auf die Stadt und das tiefblaue Meer genießen. Übrigens, die Tickets kosten rund 360 Rand für Erwachsene. Ein fairer Preis für dieses Erlebnis, vor allem wenn du mit der Familie unterwegs bist: Kinder zahlen etwa die Hälfte.
Falls du lieber auf eigenen Beinen unterwegs bist, gibt es den Platteklip Gorge Trail – ein knackiger Wanderweg, der je nach Tempo zwischen 1,5 und 3 Stunden zum Gipfel führt. Es ist tatsächlich eine ganz schön schweißtreibende Angelegenheit, aber der Aufwand lohnt sich total! Oben angekommen, wirst du mit einem Panorama entschädigt, das dich vermutlich länger als erwartet staunen lässt. Von den Aussichtsplattformen aus siehst du Kapstadt in seiner ganzen Pracht, die Bucht und an klaren Tagen sogar bis zur Kaphalbinsel.
Ich fand es überraschend entspannt, sich oben einfach auf einen der Picknickplätze zu setzen und den Moment zu genießen – fernab vom Trubel unten in der Stadt. Die Luft war frisch, fast ein bisschen würzig von den Pflanzen des Tafelberg-Nationalparks, der hier eine Heimat für zahlreiche seltene Arten ist. Ganz ehrlich: So ein Naturerlebnis mitten bei einer Großstadt erlebt man nicht alle Tage!
- Atemberaubender Panoramablick über Kapstadt
- Steile Klippen und faszinierende Felsformationen
- Weiter Blick über die Atlantikküste und Kapstadt
- Besuch auf dem Tafelberg ist ein Muss
- Spektakuläre Aussicht und frische Brise genießen

Kulinarische Highlights


Der Duft von frisch gegrilltem Fleisch liegt in der Luft – Braai, die südafrikanische Grilltradition, ist tatsächlich ein Erlebnis für sich. Besonders in der Kapstadt-Region kannst du dich auf zartes Rind und würziges Lamm freuen, das über offenem Feuer gegart wird. Dabei darfst du auf keinen Fall den Stellenbosch-Wein verpassen, dessen kräftige Aromen perfekt zum Fleisch harmonieren. Einige Weingüter rund um Stellenbosch laden sogar zu Verkostungen und Führungen ein, was wirklich beeindruckend ist.
In den Straßen Namibias geht’s etwas herzhafter zur Sache: Kapana heißt das beliebte Grillgericht, das an vielen Ecken angeboten wird – einfach genial für zwischendurch! Oryx-Steak steht ebenfalls hoch im Kurs bei den Einheimischen und lässt Wildliebhaber sicherlich aufhorchen. Die Preise sind übrigens recht human; für etwa 100 bis 250 namibische Dollar bekommst du ein ordentliches Essen in einem Restaurant – überraschend günstig, wenn man bedenkt, wie frisch und hochwertig die Zutaten sind.
Auf lokalen Märkten findest du Biltong – luftgetrocknetes Fleisch, das man fast schon süchtig werden kann. Bobotie, dieser würzige Hackfleischauflauf aus der Kap-Malay-Küche mit seiner zarten Ei-Milch-Kruste, hat mich ehrlich gesagt total überzeugt. Die meisten Restaurants servieren ihre Köstlichkeiten von 10:00 bis etwa 22:00 Uhr – genug Zeit also, um sich durch die kulinarische Vielfalt zu probieren und dabei immer wieder neue Geschmackserlebnisse zu entdecken.
Weinverkostung im Stellenbosch-Weingebiet: Genieße südafrikanische Weine
Ungefähr 50 Kilometer östlich von Kapstadt wirst du im Stellenbosch-Weingebiet auf eine Welt voller Aromen und faszinierender Landschaften stoßen. Über 150 Weingüter kannst du hier entdecken – von winzigen Boutique-Betrieben bis hin zu richtig großen Namen wie Tokara oder Rust en Vrede. Meistens starten die Weinverkostungen zwischen 10:00 und 17:00 Uhr, und einige davon öffnen sogar an Wochenenden und Feiertagen, was ein ziemlich entspannter Zeitplan für Genießer ist.
Die Kosten? Variieren je nach Anzahl der verkosteten Weine und ob du zusätzlich Snacks oder eine Führung möchtest – ungefähr zwischen 50 und 200 Rand pro Person. Das ist ehrlich gesagt überraschend günstig, wenn man bedenkt, wie beeindruckend die Weine schmecken. Und da sind nicht nur die klassischen Rot- und Weißweine mit am Start, sondern auch spezielle Sorten wie der südafrikanische Pinotage oder ein knackiger Chenin Blanc, die du unbedingt probieren solltest.
Was ich besonders eindrucksvoll fand: Manche Weingüter haben Restaurants mit Blick auf die umliegenden Berge – während du dort sitzt, überkommt dich fast ein Gefühl von Zeitlosigkeit. Der Duft von Holzfässern mischt sich mit dem frischen Aroma der Trauben, und plötzlich wird klar: Hier geht es nicht bloß um Wein, sondern um ein echtes Erlebnis für alle Sinne.
Probieren von lokalen Delikatessen in Swakopmund: Tauche ein in die Vielfalt der Namibischen Küche
150 bis 300 Namibische Dollar – etwa so viel solltest du für ein Hauptgericht in Swakopmund einplanen. Die Auswahl an Speisen hier ist tatsächlich beeindruckend vielfältig. Frische Meeresfrüchte gehören quasi zum Standard, und ehrlich gesagt, schmecken sie auch so – saftig, zart und oft mit einem Hauch von Atlantikluft gewürzt. Das „Jetty 1905“ ist ein cooler Spot am Wasser, wo du nicht nur eine großartige Aussicht auf das Meer hast, sondern auch richtig leckere Fischgerichte findest. Besonders das „Oryx-Steak“ und der „Springbok“ haben es mir angetan – zwei Fleischsorten, die du unbedingt mal probieren solltest, wenn du etwas Neues wagen willst.
Hier gibt es aber auch herzhafte lokale Spezialitäten wie „Kapana“, das gegrillte Rindfleischstück, oft mit einer scharfen Sauce serviert – definitiv nichts für schwache Geschmacksknospen! Und dann noch „Biltong“, dieses luftgetrocknete Fleisch in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen – perfekt als Snack zwischendurch oder für den kleinen Hunger unterwegs. Auf lokalen Märkten findest du außerdem Süßes wie „Koeksisters“ – frittiert, süß und knackig zugleich.
Die meisten Restaurants öffnen gegen 11 Uhr morgens und schließen erst gegen 22 Uhr – genug Zeit also, um dich durch die kulinarische Vielfalt zu probieren und dabei die entspannte Atmosphäre dieser Küstenstadt aufzusaugen. Swakopmund hat für Foodies definitiv einiges zu bieten und ich fand es überraschend vielseitig.
- Lokale Delikatessen der namibischen Küche probieren
- Authentische Gerichte in lokalen Restaurants kosten
- Einblick in die Esskultur der Einheimischen gewinnen
Praktische Reisetipps

Die beste Reisezeit für deine Tour liegt wohl zwischen Mai und Oktober – da ist es angenehm warm, aber nicht zu heiß, und Regen bleibt meistens aus. Für den Linksverkehr solltest du dich vorher etwas wappnen, besonders wenn du noch nie auf der „anderen“ Seite gefahren bist. Ein bisschen Respekt vor den Verkehrsregeln schadet da definitiv nicht. Deinen Reisepass solltest du unbedingt auf Gültigkeit prüfen: Mindestens sechs Monate über das Ausreisedatum hinaus ist ein Muss, und für Namibia brauchst du zusätzlich einen Nachweis über Rück- oder Weiterreise – sowas darfst du keinesfalls vergessen.
Falls du ein Mietauto planst – was ich dir sehr ans Herz lege –, startest du wahrscheinlich bei knapp 600 ZAR pro Tag für einen Kleinwagen. Für Namibia empfehle ich dringend ein Allradfahrzeug, denn manche Straßen, gerade im Etosha-Nationalpark, sind tückisch und abenteuerlich zugleich. Übernachtungen variieren stark: Von einfachen Gästehäusern ab etwa 500 ZAR bis hin zu luxuriösen Lodges, die locker mal 3000 ZAR pro Nacht kosten können. Besonders in der Hochsaison solltest du auf jeden Fall vorher buchen; spontan ein Bett zu finden, könnte schwierig sein.
Zum Essen rechnen die meisten mit ungefähr 150 ZAR täglich in einfachen Lokalen – das reicht für eine deftige Mahlzeit. In Kapstadt und Windhoek gibt's natürlich auch internationale Restaurants, falls du mal was anderes willst. Nationalparks verlangen Eintritt zwischen etwa 80 und 300 ZAR; Bargeld ist daher meistens unerlässlich, denn nicht überall kannst du mit Karte zahlen – am besten also beides dabeihaben. Eine kleine Reiseapotheke sowie Sonnenschutz gehören ebenfalls ins Gepäck – nicht nur wegen der Sonne, sondern auch für den kleinen Notfall unterwegs.
Visa-Bestimmungen und Impfungen: Alles, was du vor der Reise wissen musst
Mindestens sechs Monate Gültigkeit beim Reisepass – das ist so ziemlich das A und O, wenn du in Südafrika oder Namibia einreist. Und ein kleines Detail, das viele unterschätzen: Dein Pass sollte unbedingt mindestens zwei freie Seiten besitzen. Sonst kann es am Flughafen schon mal eng werden. Für EU-Bürger ist die Sache mit dem Visum eigentlich entspannt: Bis zu 90 Tage kommst du ohne an einem. Aber denk dran, bei der Einreise nach Südafrika wirst du vermutlich gefragt, ob du ein Rück- oder Weiterflugticket hast – ohne Nachweis geht da meistens nichts.
Was die Impfungen angeht, gibt es eine Art Basisprogramm: Tetanus, Diphtherie und Polio sind sozusagen der Standard, den du nicht verpassen solltest. Hepatitis A ist auch ratsam – besonders, wenn du gern mal einen Imbiss von Straßenständen probierst oder dich nicht immer hundertprozentig auf die Hygiene verlässt. Wer richtig tief in ländliche Gegenden eintaucht oder sich in der Nähe von Gewässern aufhält, sollte außerdem über Typhus und eventuell Hepatitis B nachdenken.
Und dann ist da noch Malaria – vor allem in bestimmten Regionen beider Länder ein Thema. Die Prophylaxe könnte dir einige unangenehme Stunden ersparen. Übrigens: Falls du aus einem Land mit Gelbfieberrisiko kommst, wird die Impfung zwingend verlangt, vor allem für den Südafrika-Check-in. Ehrlich gesagt fand ich das erst etwas verwirrend, aber mit dem richtigen Tropeninstitut an deiner Seite geht’s easy. Also lieber vorher checken und planen statt unnötig Stress am Airport!
Packliste für die Rundreise: Was solltest du unbedingt einpacken?
Leichte, atmungsaktive Kleidung ist auf jeden Fall ein Muss – die Sonne kann ganz schön knallen, und gerade nachmittags willst du nicht in zu dicker Stoffhülle stecken. Aber gerade abends kühlt es besonders in Namibia überraschend stark ab, also vergiss auf keinen Fall eine warme Jacke oder einen Pulli einzupacken! Langärmlige Hemden und lange Hosen aus schnell trocknenden Materialien haben sich bei mir als super praktisch erwiesen, vor allem weil sie Schatten spenden und die Mücken möglichst fernhalten. Ein breitkrempiger Hut gehört ebenfalls zur Grundausstattung – der schützt nicht nur deinen Kopf, sondern auch dein Gesicht vor der direkten Sonne.
Wer vorhat, viel draußen unterwegs zu sein, sollte auf festes Schuhwerk setzen; meine Wanderschuhe haben mich durch sandige Dünen und felsige Pfade zuverlässig begleitet. Für die Übernachtungen empfehle ich dir eine Isomatte und einen Schlafsack dabei zu haben – besonders wenn du campst, wirst du das zu schätzen wissen. Ganz wichtig: Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor und ein gutes Insektenschutzmittel gehören ins Gepäck. Gerade in entlegeneren Gebieten sind Apotheken oft weit weg, darum habe ich immer eine kleine Reiseapotheke samt persönlicher Medikamente dabei.
Technische Helfer wie Kamera, Powerbank und passende Adapter für südafrikanische sowie namibische Steckdosen (Typ M) dürfen bei mir ebenfalls nie fehlen. Und falls du selbst kochen möchtest – ein einfacher Campingkocher plus Töpfe und Besteck sorgen für Unabhängigkeit am Lagerfeuer. Wichtig ist auch ein Daypack, der tagsüber genug Platz für Wasserflaschen, Snacks und wichtige Dokumente hat – die solltest du übrigens immer griffbereit verstauen. Apropos: Ein kleiner Vorrat an Lebensmitteln empfiehlt sich vor allem dann, wenn du dich ins weniger besiedelte Hinterland wagst. So bist du für fast alle Abenteuer gewappnet!
- Sonnenschutz
- Kopfbedeckung
- Wasser
- Bequeme Schuhe
- Kamera
