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Nürnberg bleibt touristisches Highlight mit Rekordübernachtungen

Erfahre, wie 2025 die Übernachtungszahlen halten, warum Inlandsreisen boomen und welche Tipps deinen Trip lohnen

Nürnberg zeigt historische Architektur am Fluss mit Kirchen und Brücken, ein beliebtes Ziel mit Rekordübernachtungen.
Erfahre, wie 2025 die Übernachtungszahlen halten, warum Inlandsreisen boomen und welche Tipps deinen Trip lohnen

Nürnberg bleibt touristisches Highlight mit Rekordübernachtungen

Mitten im Stadtgetümmel hat Nürnberg auch 2025 noch einmal nachgelegt: Insgesamt wurden 3.866.470 Übernachtungen registriert — ein winziges Plus von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und genau 1.969 Nächte mehr auf der Uhr. Wenn du morgens durch die Gassen schlenderst, spürst du diese kleine, aber feine Belebung; die Stadt ist nicht leblos, sie atmet Tourismus, und das spiegelt sich eben auch in diesen Zahlen wider.

Im Inland hat sich die Nachfrage spürbar stabilisiert: Die Übernachtungen deutscher Gäste stiegen um 1,1 Prozent auf rund 2,6 Millionen, sodass inländische Besucher knapp zwei Drittel des Gesamtvolumens ausmachen (etwa 67 Prozent). Auf der internationalen Seite sah es hingegen etwas anders aus — die Nächte aus dem Ausland gingen um 2,1 Prozent zurück und landeten bei zirka 1,3 Millionen, wobei gerade der europäische Markt mit einem Minus von 3,0 Prozent (872.274) am stärksten schrumpfte. Parallel dazu kletterten die Ankünfte insgesamt um 2,5 Prozent auf 2.147.101; mehr Menschen kamen, aber viele blieben kürzer oder waren einheimische Kurzentschlossene. Das ergibt für mich ein Bild von einer Stadt, die vor allem auf die heimischen Neugierigen setzt, während die internationale Klientel aktuell ein wenig pausiert.

Die Verantwortlichen in der Tourismuszentrale sehen das pragmatisch: Yvonne Coulin von der CTZ betont, dass die breite Aufstellung Nürnbergs geholfen hat, das Rekordniveau zu halten — gerade weil die klassischen Messetage dieses Jahr weniger stark ausfielen. In ihren Worten steckt kein Pathos, eher ein nüchterner Stolz auf die stabilen Leisure-Monate, die das Geschäft auffingen. Hinter den Zahlen stehen übrigens Auswertungen des Bayerischen Landesamts für Statistik, die die CTZ für die Stadt analysiert hat; damit sind das keine Bauchgefühle, sondern solide Daten, die man als Basis für künftige Entscheidungen nehmen kann.

Ich persönlich finde die Entwicklung spannend: Du siehst Gruppen, Familien und Wochenendgäste, die eine Stadt wiederentdecken, statt nur Geschäftsreisende, die schnell kommen und gehen. Für Nürnberg heißt das, dass Angebote rund ums Erlebnis und längere Aufenthalte gerade gut ankommen — gleichzeitig bleibt die Aufgabe, das Ausland langsam zurückzugewinnen, damit die Balance langfristig hält. Wenn du demnächst vorbeikommst, nimm dir Zeit für mehr als nur das übliche Fotomotiv; genau diese Entdeckungslust scheint gerade den Unterschied zu machen.

TH

Thomas Harnisch

Reiseblogger

Thomas Harnisch ist leidenschaftlicher Reiseblogger und Gründer von weloveurlaub.de. Mit über 20 Jahren Erfahrung in der Reisebranche teilt er seine Expertise und Insider-Tipps, um Ihnen unvergessliche Urlaubserlebnisse zu ermöglichen. Mehr über Thomas →
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