Morgen ÖPNV-Streik: Du bleibst zu Fuß?
Morgen wird’s laut: Die Gewerkschaft hat zum Warnstreik im Nahverkehr aufgerufen und das bedeutet, viele Städte wachen mit deutlich weniger Bahnen und Bussen auf. Verkehrsunternehmen haben inzwischen Notfahrpläne veröffentlicht oder Hinweise rausgehauen, wie der Ersatzverkehr aussehen kann — manche Linien fallen komplett aus, andere rollen in stark ausgedünnter Taktung. Ich habe heute schon ein paar Hotlines abgeklappert und die Stimmung bei den Betrieben ist angespannt; Kolleginnen und Kollegen von dort sprechen von „chaotischen Vorbereitungen“ und kurzfristigen Umplanungen bis in die Abendstunden.
Auf Stadtebene reagieren Behörden und Arbeitgeber unterschiedlich: Manche Schulen prüfen, ob sie den Präsenzunterricht verkürzen oder Notbetreuungen einrichten, Firmen schieben Homeoffice-Angebote an, andere kündigen flexible Arbeitszeiten an, damit Schichtwechsel nicht komplett durcheinandergeraten. Taxis und Mitfahrdienste sind erwartbar ausgebucht und die Preise klettern an manchen Stellen; in Teilen der Stadt füllen sich die Parkhäuser merklich früher als sonst. Wenn du auf Schicht arbeitest oder Termine fix hast, rechne damit, dass die Rückfahrt länger wird als du denkst — besonders in den Abendstunden, wenn viele gleichzeitig nach Hause wollen.
Was deinen Alltag konkret angeht: Denk an Alternativen, die über den klassischen ÖPNV hinausgehen. Fahrgemeinschaften organisieren sich gerade in den sozialen Netzwerken ruckzuck, Last‑Mile‑Lösungen wie E‑Bikes oder City‑Bikes sind gerade sehr gefragt und manche kommunalen Anbieter legen kurzfristig Sonderkonditionen für Pendler auf. Ich würde an deiner Stelle die Route heute Abend noch einmal durchspielen: Wo kannst du umsteigen? Wo ist der nächste sichere Abstellplatz fürs Rad? Und frag doch mal Kollegen, ob jemand früher losfährt und dich mitnehmen kann — das spart Nerven und oft auch Zeit.
Zum Abschluss ein kleines Fazit aus eigener Sicht: So ein Tag verdeutlicht, wie sehr wir alle aufs funktionierende Netz angewiesen sind, und gleichzeitig zeigt er, wie schnell sinnvolle Improvisationen entstehen können. Bleib flexibel, plane großzügig Zeitpuffer ein und halte die Nachrichten der Verkehrsbetriebe im Blick — Änderungen können kurzfristig passieren. Wenn du willst, schicke ich dir am Morgen noch eine kurze Checkliste mit konkreten To‑dos (Routen prüfen, Akku laden, Auto‑Plan B), damit du nicht unvorbereitet losziehst.




