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Landstraße: Kunst und Architektur im 3. Bezirk – Belvedere und Hundertwasserhaus

Erkunden Sie die künstlerische Vielfalt des 3. Bezirks in Wien: Belvedere und Hundertwasserhaus.

Eine kurvenreiche Landstraße führt durch eine malerische Szene mit bunten Häusern, die in gelben, roten und blauen Farbtönen gestrichen sind. Die Gebäude zeigen unterschiedliche architektonische Stile mit geschwungenen Dachlinien und Fensterbalkonen. Neben der Straße sind grüne Wiesen und junge Bäume, die die idyllische Atmosphäre der Umgebung verstärken. Der Himmel ist teilweise bewölkt und lässt dennoch Lichtstrahlen durch, die die Farben der Häuser zum Leuchten bringen.

Das Wichtigste im Überblick

  • Das Belvedere ist ein architektonisches Meisterwerk des Barockstils mit einer beeindruckenden Kunstsammlung.
  • Die Architektur des Belvedere vereint Elemente des Barocks mit klassizistischen Einflüssen und bietet eine atemberaubende Aussicht auf Wien.
  • Das Belvedere diente als Sommerresidenz für Prinz Eugen von Savoyen und ist heute eines der bedeutendsten Kunstmuseen Wiens.
  • Im Oberen Belvedere findest Du eine reiche Sammlung von Meisterwerken berühmter Künstler wie Klimt und Schiele.
  • Das Hundertwasserhaus ist ein architektonisches Meisterwerk mit einem außergewöhnlichen Design, das die Harmonie von Natur und Architektur betont.

Das Belvedere entdecken

Auf dem Bild ist ein prächtiges Gebäude mit einem gewölbten Dach und mehreren Kuppeln zu sehen, umgeben von gepflegten Gärten und Rasenflächen. Die Architektur scheint im Barockstil gehalten zu sein und erinnert an ein Schloss oder eine große Villa. Der Eingangsbereich hat breite Treppen, die zu den Eingangstüren führen. Das Bild vermittelt eine ruhige und elegante Atmosphäre, die typisch für historische Anwesen ist. Das Belvedere entdecken könnte in diesem Zusammenhang eine Gelegenheit sein, diese architektonische Schönheit und die umliegende Landschaft näher zu erkunden.

16 Euro für Erwachsene – das ist der Preis, um in eine Welt voller Kunst einzutauchen, die sich vom Mittelalter bis zur Gegenwart erstreckt. Das Belvedere hat nicht nur zwei prachtvolle Paläste, die Oberes und Unteres Belvedere genannt werden, sondern auch eine Sammlung mit mehr als 20.000 Werken. Ganz ehrlich: Gustav Klimts „Der Kuss“ allein ist den Besuch schon wert – du findest es im Oberen Belvedere zusammen mit anderen Highlights von Egon Schiele und Oskar Kokoschka. Im Unteren Belvedere wechselnde Ausstellungen und historische Räume sorgen für Abwechslung und oft auch für Überraschungen.

Die Öffnungszeiten sind entspannt: Von 9 bis 18 Uhr kannst du so lange bleiben, wie du willst (außer montags – da ist übrigens zu). Ermäßigte Tickets kosten etwa 12 Euro, und Kinder bis 18 haben freien Eintritt – perfekt für Familien oder Kunstfans mit kleinem Budget. Besonders schön fand ich den Garten, der zwischen den beiden Palais liegt. Die barocke Anlage funkelte in der Sonne, und der Duft von Blumen lag in der Luft. Ein idealer Ort zum Durchatmen nach intensiven Kunstmomenten.

Wer richtig eintauchen will, kann an Führungen teilnehmen, die spannende Geschichten und Details rund um die Gemälde und die Architektur erzählen. Ich habe mir das nicht entgehen lassen – die Erläuterungen bringen ganz neue Blickwinkel aufs Belvedere und seine Geschichte. Insgesamt ein Erlebnis, das lange nachhallt – man verlässt das Gelände mit dem Gefühl, gerade einen kleinen Schatz entdeckt zu haben.

Die Geschichte des Belvedere

Zwischen 10 und 18 Uhr kannst du hier eintauchen in eine Welt voller Geschichte und Kunst – das Belvedere hat nämlich seine Türen meist täglich für Besucher geöffnet, wobei der letzte Einlass etwa eine Stunde vor Schluss erfolgt. Für erwachsene Kunstfans kostet der Eintritt rund 16 Euro, Studierende und Senioren zahlen etwas weniger, während Kinder unter 19 Jahren tatsächlich gratis hineingelassen werden. Schon allein der Garten zieht mit seinen geometrischen Formen, Wasserspielen und Skulpturen alle Blicke auf sich – ein echtes Meisterwerk barocker Gartenkunst.

Wahrscheinlich bemerkst du beim Rundgang die Verbindung von Pracht und Kultur, die das Belvedere symbolisiert. Es entstand einst als Residenz für einen Fürsten – Johann Lukas von Hildebrandt baute diese zwei Schlösser etwa in den frühen 1700ern. Spannend ist, dass das Obere Belvedere heute eine beachtliche Sammlung österreichischer Kunst beherbergt – Gustav Klimt, Egon Schiele und Oskar Kokoschka sind hier vertreten. „Der Kuss“ von Klimt ist wohl eines der berühmtesten Werke, die du hier sehen kannst. Das Untere Belvedere hat nicht nur prächtige Räume für festliche Anlässe, sondern zeigt auch diverse Kunstwerke aus mehreren Epochen.

Was ich ehrlich gesagt besonders faszinierend finde: Dieses Ensemble ist nicht bloß ein Museum, sondern spiegelt auch die kulturelle Entwicklung von Österreich wider – deshalb wurde es 2001 sogar zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Beim Flanieren durch die Räume spürst du förmlich die Geschichte dieses Ortes, der lange Zeit eine wichtige Rolle spielte und heute zu den bedeutendsten Kulturstätten Wiens zählt.

Architektur und Kunst im Oberen Belvedere

Drei Stockwerke hoch erstreckt sich das Obere Belvedere, ein echtes Highlight für alle, die auf der Suche nach beeindruckender Kunst und Architektur sind. Die Barockfassade mit ihren opulenten Stuckverzierungen wirkt von außen schon fast wie aus einem Filmset – pompös, aber elegant. Drinnen begegnet Dir eine Sammlung von rund 20.000 Werken, die Dich quer durch die österreichische und europäische Malereigeschichte führen. Gustav Klimts legendärer „Kuss“ hängt hier – ein Bild, das man wohl nicht vergisst, wenn man einmal davorsteht. Aber auch Egon Schiele und Oskar Kokoschka haben ihre Spuren hinterlassen und füllen die Räume mit einer besonderen Energie.

Der Eintritt kostet etwa 16 Euro, was für diese Fülle an Kunst echt fair ist. Kinder bis 18 Jahre kommen sogar gratis rein – perfekt für junge Kulturliebhaber! Geöffnet ist das Museum meist von 9 bis 18 Uhr; ab und zu gibt’s Verlängerungen am Abend, falls Du eher der Typ für späte Ausflüge bist. Die Gartenanlagen drumherum machen den Besuch zusätzlich lohnenswert: Sie geben dem Ganzen diesen historischen Flair, den man einfach fühlen muss.

Ehrlich gesagt war ich überrascht, wie gut sich diese historischen Elemente mit der pulsierenden Kunstszene Wiens verbinden. Dieses Zusammenspiel aus Architektur und Gemälden macht das Obere Belvedere zu einem Ort, an dem Du nicht nur guckst, sondern richtig eintauchst – in eine Welt voller Farben, Formen und Geschichten.

Höhepunkte der Sammlung im Unteren Belvedere

16 Euro kostet der Eintritt für Erwachsene, was ehrlich gesagt ziemlich fair ist für das, was Dich hier erwartet. Im Unteren Belvedere geht es auf eine Zeitreise durch die österreichische Kunst, die von mittelalterlichen Werken bis hin zur Gegenwart reicht – ziemlich beeindruckend, wenn Du diesen Mix mal live siehst. Besonders hängen geblieben ist mir „Der Kuss“ von Gustav Klimt, ein echtes Highlight der Wiener Secession mit seinen funkelnden Goldtönen und dieser fast magischen Atmosphäre. Da spürt man die kreative Energie förmlich vibrieren.

Die Räume sind thematisch sortiert, was den Gang durch die Galerie super spannend macht – so entstehen fast kleine Geschichten rund um die unterschiedlichen Epochen und Künstler. Und obwohl das Gebäude selbst ursprünglich als Wohnsitz erbaut wurde, verleiht gerade diese barocke Eleganz den Kunstwerken einen würdigen Rahmen. Das lässt einen oft auch staunen, wie Kunst und Architektur hier miteinander verschmelzen.

Von 9 bis 18 Uhr kannst Du übrigens täglich vorbeischauen – perfekt für einen entspannten Nachmittag ohne Hektik. Kinder unter 19 Jahren gehen sogar gratis rein, falls Du mal mit Familie oder Freunden unterwegs bist. Übrigens gibt’s immer wieder wechselnde Ausstellungen, die frischen Wind in das Programm bringen und dafür sorgen, dass sich ein zweiter Besuch durchaus lohnt. Nach dem Rundgang wirst Du übrigens noch lange über das Gesehene nachdenken – so viel Vielfalt und Tiefe steckt in diesem Ort.

Auf dem Bild ist ein prächtiges Gebäude mit einem gewölbten Dach und mehreren Kuppeln zu sehen, umgeben von gepflegten Gärten und Rasenflächen. Die Architektur scheint im Barockstil gehalten zu sein und erinnert an ein Schloss oder eine große Villa. Der Eingangsbereich hat breite Treppen, die zu den Eingangstüren führen. Das Bild vermittelt eine ruhige und elegante Atmosphäre, die typisch für historische Anwesen ist. Das Belvedere entdecken könnte in diesem Zusammenhang eine Gelegenheit sein, diese architektonische Schönheit und die umliegende Landschaft näher zu erkunden.
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Das Hundertwasserhaus erleben

Auf dem Bild sind bunte Gebäude zu sehen, die eine lebendige und kreative Architektur darstellen. Die Gebäude sind in verschiedenen Farben gestrichen, darunter Blau, Pink, Orange und Grün. Sie sind als ein harmonisches Ensemble angeordnet, das an die charakteristischen Merkmale des Hundertwasserhauses erinnert. Diese Art von Architektur zeichnet sich durch verspielte Formen, unregelmäßige Fenster und ein florales Design aus, das die Verbindung zur Natur betont. Das Gesamtbild vermittelt ein Gefühl von Lebensfreude und Einheit mit der Umgebung.
Auf dem Bild sind bunte Gebäude zu sehen, die eine lebendige und kreative Architektur darstellen. Die Gebäude sind in verschiedenen Farben gestrichen, darunter Blau, Pink, Orange und Grün. Sie sind als ein harmonisches Ensemble angeordnet, das an die charakteristischen Merkmale des Hundertwasserhauses erinnert. Diese Art von Architektur zeichnet sich durch verspielte Formen, unregelmäßige Fenster und ein florales Design aus, das die Verbindung zur Natur betont. Das Gesamtbild vermittelt ein Gefühl von Lebensfreude und Einheit mit der Umgebung.

Ungefähr 52 Wohnungen schlängeln sich hier durch ein farbenfrohes Labyrinth aus asymmetrischen Fenstern und organischen Formen – das ist das Hundertwasserhaus, ein echtes Highlight im 3. Bezirk. Auf den Balkonen wuchert es regelrecht: Mehr als 2500 Pflanzen, Bäume und Sträucher bringen eine grüne Lebendigkeit in die Architektur, die man so kaum irgendwo sonst sieht. Ehrlich gesagt ist das ein bisschen wie ein lebendes Gemälde, das ständig wächst und sich verändert.

Die Außenansicht kannst Du jederzeit kostenlos erkunden – am besten, Du kommst früh morgens oder kurz vor Feierabend, dann geht's entspannter zu, ohne die großen Touristengruppen. Innen reinschnuppern ist leider nicht drin, denn die Wohnungen sind privat, aber es gibt Führungen für kleines Geld, bei denen Du mehr über Hundertwassers verrückte Ideen und seine Philosophie erfährst. Die Kombination aus Natur und unkonventioneller Bauweise macht das Ganze zu einem Erlebnis, das auch nachdenklich stimmt. Überall wirken die Formen fast lebendig – keine Linie verläuft gerade; alles scheint bewusst anders zu sein.

Und ja, das Gebäude steht tatsächlich mitten in der Stadt – direkt neben anderen kulturellen Hotspots wie dem Belvedere. Das macht es nochmal spannender, weil sich hier Kunst auf mehreren Ebenen trifft. Ein echter Geheimtipp für alle, die Architektur mal mit etwas mehr Witz und Farbe erleben wollen!

Das außergewöhnliche Design von Hundertwasser

Ungefähr 52 Wohnungen tummeln sich in diesem bunten Labyrinth aus krummen Linien und wilden Farben – ganz anders, als man es von einem Wohnhaus erwartet. Über 2000 Pflanzen und Bäume wachsen direkt aus der Fassade heraus, was dem ganzen Gebäude nicht nur diesen unverwechselbaren Charme verleiht, sondern auch das Stadtklima spürbar aufpeppt. Fenster? Keine zwei sind gleich! Da gibt es runde, eckige und solche mit ganz unregelmäßigen Formen – fast so, als hätte jemand den Bauplan einfach mal kreativ durcheinandergewirbelt.

Drinnen geht das verrückte Design weiter: Unregelmäßige Räume mit lebendigen Farbtupfern sorgen für ein Wohngefühl, das du so kaum irgendwo findest. Ehrlich gesagt, wirkt es fast wie ein Kunstwerk zum Wohnen. Das Ganze entstand zwischen 1979 und 1985 – eine ziemlich lange Bauphase für so ein außergewöhnliches Projekt. Übrigens kannst du das Hundertwasserhaus jederzeit anschauen; Eintritt kostet nichts, denn es ist ja vor allem ein Zuhause für viele Menschen.

Falls du mehr über den Künstler und seine Ideen erfahren willst, findest du nebenan ein Besucherzentrum mit spannenden Ausstellungen zu seinem Leben und seinen Visionen. Apropos: Am Nachmittag kommen die Farben der Fassade wohl am besten zur Geltung – da leuchtet alles noch mal extra kräftig und macht den Anblick richtig magisch. Ein echtes Must-see, wenn du Lust auf Architektur hast, die Regeln bricht und dich staunen lässt!

Innenansichten des Hundertwasserhauses

Etwa 10 Euro kostet eine Führung durch das ungewöhnliche Hundertwasserhaus, und ehrlich gesagt – die Zeit von rund 60 Minuten vergeht viel schneller, als man denkt. Die Wohnungen, durch die Du geführt wirst, sind alles andere als gewöhnlich: jedes einzelne Apartment hat eine individuelle Farbgestaltung und Fenster in den verrücktesten Formen. Es fühlt sich fast so an, als hätten hier kleine Kunstwerke ein eigenes Zuhause gefunden. Die Böden sind oft wellig und uneben – was erstmal merkwürdig wirkt, aber genau das macht den Charme aus.

Bäume wachsen mitten im Haus, integriert in das Design, was sofort eine ganz besondere Atmosphäre erzeugt. Die prächtigen bunten Fliesen scheinen in jedem Raum Geschichten zu erzählen, während das Licht durch die unterschiedlich geformten Fenster auf überraschende Weise hereinströmt. Leider kannst Du nicht einfach so in jede Wohnung reinschauen, denn es ist ja tatsächlich ein bewohntes Gebäude. Aber gerade diese Mischung aus Kunst und Alltag macht es so faszinierend.

Die Führungen finden zu unterschiedlichen Zeiten statt – je nach Saison solltest Du am besten vorher checken, wann genau sie beginnen. Für mich war es beeindruckend zu sehen, wie hier Architektur lebendig wird und Natur sich mit Farben und Formen verbindet. Das Hundertwasserhaus ist eben kein Museum, sondern ein echtes Zuhause voller kreativer Energie.

Erfahre mehr über den Künstler und seine Philosophie

Drei Stockwerke voller Farben, unendlich viele schiefe Linien und keine gerade Ecke – das ist das Hundertwasserhaus, aber um das wirklich zu kapieren, lohnt sich ein Blick auf den Kopf dahinter: Friedensreich Hundertwasser. Der Typ war nicht einfach nur Künstler, sondern ein echter Querdenker. Er hat die Architektur so ziemlich auf den Kopf gestellt, weil er glaubte, dass Häuser nicht gegen die Natur kämpfen sollten, sondern mit ihr im Einklang stehen müssen. Das heißt für ihn: Kein schnurgerades Beton-Ding, sondern lebendige Formen, wilde Farben und Pflanzen überall – auf Dächern, Balkonen und in Nischen.

Überraschend ist auch, dass kein Fenster dem anderen gleicht – das ist Absicht! Individualität war Hundertwassers Ding; langweilige Gleichförmigkeit sein Feindbild. Ganz ehrlich, diese Philosophie fühlst du beim Anblick der Fassade sofort – es ist fast so, als würde das Gebäude atmen oder wachsen. Wenn du genau hinschaust, entdeckst du kleine Keramikfliesen und grüne Inseln mitten in der Stadt, die man so schnell nicht mehr vergisst. Übrigens gibt es Führungen rund ums Haus für einen kleinen Obolus – die sind echt lohnenswert für alle, die tiefer eintauchen wollen.

Täglich von 9 bis 18 Uhr kannst du dir dieses bunte Unikat anschauen; der Eintritt in die umliegenden Bereiche geht zum Glück frei (nur für spezielle Touren musst du zahlen). Hundertwassers Vision von einer verschmolzenen Welt aus Kunst und Umwelt macht das Ganze zu einem unvergleichlichen Erlebnis – ehrlich gesagt ziemlich beeindruckend und definitiv anders als alles andere in Wien.