Die Kapverden liegen rund 570 Kilometer vor der westafrikanischen Küste im Atlantik und sind für Sonne, Wind und kurze Wege bekannt. Für einen Kapverden Urlaub eignen sich vor allem die Inseln Sal, Boa Vista, Santiago, São Vicente und Santo Antão. Du bekommst hier breite Strände, kleine Städte, Vulkanlandschaften und viel Musik. Wer im europäischen Winter 25 bis 30 Grad sucht, ist auf den Inseln gut aufgehoben. Für Familien, Paare und aktive Urlauber ist die Mischung aus Strand, Ausflügen und einfachen Transfers praktisch. Wenn du es ruhig magst, planst du besser mehr Zeit für eine oder zwei Inseln ein statt nur Durchreisen.

Die fünf Inseln für deinen Kapverden Urlaub

Die Kapverden sind kein Ziel für einen einzigen Strandtyp. Sal und Boa Vista stehen für flache Strände, viel Sonne und einfache Badeorte. Santiago bringt mehr Alltag, Märkte und Geschichte mit. São Vicente ist für Musik, Hafenflair und das Zentrum Mindelo wichtig. Santo Antão liefert die härteste Landschaft und die besten Wanderwege. Wenn du zum ersten Mal hinfliegst, ist eine Kombination aus Sal oder Boa Vista plus einer zweiten Insel oft die einfachste Lösung.

Salca. 216 km²Flach, windig, viele Strände
Boa Vistaca. 620 km²Dünen, lange Sandstrände, ruhig
Santiagoca. 991 km²Größte Insel, Hauptstadt Praia
São Vicenteca. 227 km²Mindelo, Musik, Hafenstadt
Santo Antãoca. 779 km²Bergig, grün, Wanderinsel

Sal: Strand, Wind und einfache Wege

Sal ist die klassische Einstiegsinsel für einen Kapverden Urlaub. Der Ort Santa Maria liegt an einem langen Strand, dazu kommen Hotels, Tauchbasen und kurze Wege. Der Flughafen Amílcar Cabral liegt bei Espargos, Santa Maria erreichst du in rund 20 Minuten. Die Insel ist flach und trocken. Genau das macht sie für Badetage und entspannte Wochen so beliebt.

Santa Maria

Santa Maria ist der bekannteste Urlaubsort auf Sal. Der Strand zieht sich breit am Ort entlang, das Wasser ist oft ruhig genug zum Baden, auch wenn der Wind spürbar sein kann. Am Abend ist an der kleinen Fußgängerzone mehr los als tagsüber. Wer Restaurants, Bars und kurze Wege mag, fühlt sich hier schnell wohl.

Strand von Santa Maria

Der Strand gehört zu den einfachsten Badeplätzen der Kapverden. Er ist lang, fein und direkt am Ort. Im Osten wird es ruhiger, im Zentrum sitzt du näher an Strandbars und Wassersport. Für Kinder ist der Zugang oft bequem, für Spaziergänge am Morgen oder späten Nachmittag ist die Strecke ideal.

Ponta Preta

Ponta Preta liegt westlich von Santa Maria und ist bei Wind- und Kitesurfern bekannt. Das Wasser kann dort kräftiger sein als direkt am Ortsstrand. Für reine Badetage ist der Abschnitt je nach Seegang weniger entspannt. Wenn du Action sehen willst, ist er trotzdem ein guter Stopp.

Boa Vista: Dünen, weite Strände und viel Ruhe

Boa Vista wirkt offener und weiter als Sal. Die Insel ist bekannt für ihre Dünenlandschaften und Strände wie Santa Monica, Chaves und Praia de Atalanta. Viele Besucher kommen wegen der leeren Küstenabschnitte und bleiben wegen der Ruhe. Für lange Strandtage ohne viel Trubel ist Boa Vista oft die passendere Wahl.

Praia de Santa Mónica

Der Strand Santa Mónica gilt als einer der längsten der Insel. Er zieht sich über mehrere Kilometer und bleibt oft erstaunlich leer. Es gibt dort wenig Bebauung, also auch wenig Infrastruktur direkt am Strand. Genau das ist der Reiz, wenn du viel Platz suchst und dir ein Tagesausflug reicht.

Praia de Chaves

Chaves liegt näher an den größeren Hotelzonen und ist leichter erreichbar. Der Strand ist breit, hell und gut für Spaziergänge. Bei stärkerem Wind wirkt die Küste oft rauer, aber landschaftlich lohnt sich der Abstecher. Wer Strand und bequemes Hotel kombinieren will, startet meist hier.

Dünen bei Viana

Die Dünen bei Viana liegen im Inselinneren und zeigen eine andere Seite der Kapverden. Der Sand ist hell, die Formen sind klar, und die Strecke dorthin gehört zu den klassischen Ausflügen auf Boa Vista. Wenn du nicht nur am Pool sitzen willst, gehört dieser Stopp auf die Liste.

Santiago: Geschichte, Alltag und die Hauptstadt Praia

Santiago ist die größte und bevölkerungsreichste Insel der Kapverden. Hier liegt Praia, dazu Märkte, Dörfer und Täler im Inselinneren. Für Badeurlaub ist Santiago nicht die erste Wahl. Für alle, die mehr vom Alltag des Landes sehen wollen, ist die Insel aber sehr spannend. Du findest hier mehr Verkehr, mehr Leben und mehr Möglichkeiten für Ausflüge.

Praia und Plateau

Das Plateau in Praia ist das historische Zentrum der Hauptstadt. Hier liegen Verwaltungsgebäude, kleine Läden und Cafés. Der Ort ist kein klassischer Strandplatz, aber als Startpunkt für die Insel sehr praktisch. Wer an einem Ort Kultur, Essen und Stadtleben will, bleibt hier richtig.

Tarrafal

Tarrafal im Norden von Santiago ist für seinen Strand bekannt. Die Bucht ist deutlich geschützter als viele andere Küstenabschnitte der Insel. Das Wasser ist oft ruhiger, der Ort selbst kleiner und entspannter. Für ein paar Badetage auf Santiago ist Tarrafal der naheliegende Platz.

Serra Malagueta

Das Gebirge Serra Malagueta zeigt die grüne und bergige Seite der Insel. Hier gehen viele Wanderungen los oder enden hier. Der Wechsel zwischen Tälern, Hängen und Aussichtspunkten macht den Reiz aus. Wenn du Santiago nicht nur über Straßen und Märkte kennenlernen willst, ist das der richtige Kontrast.

São Vicente: Mindelo, Musik und Hafenblick

São Vicente ist die Insel für Stadtgefühl und Kultur. In Mindelo spielt Musik eine große Rolle. Der Hafen prägt das Bild, dazu kommen alte Häuser, kleine Bars und eine aktive Kulturszene. Wenn du am Abend gern draußen sitzt und tagsüber kurze Ausflüge machst, passt die Insel gut.

Mindelo

Mindelo ist der wichtigste Ort der Insel und für viele Besucher der schönste Stadtkern auf den Kapverden. Rund um den Hafen findest du Cafés, Restaurants und Bühnen für Livemusik. Die Wege sind kurz, und du kannst vieles zu Fuß machen. Für einen reinen Badeurlaub ist Mindelo nicht gebaut, für Atmosphäre aber schon.

Baía das Gatas

Die Bucht von Baía das Gatas liegt etwas außerhalb von Mindelo. Das Wasser ist flacher und oft ruhiger als an offenen Küstenabschnitten. Der Strand eignet sich gut für einen halben Tag außerhalb der Stadt. Wenn du Musik, Ort und Wasser verbinden willst, ist das ein guter Abstecher.

Monte Verde

Monte Verde ist der höchste Punkt der Insel São Vicente. Von dort siehst du bei klarer Luft über Mindelo und die Küste. Die Fahrt hinauf ist kurz, der Blick aber weit. Für eine Insel mit eher trockenem Klima ist das eine der besten Aussichtsstellen.

Santo Antão: Wandern statt Strand

Santo Antão ist die Kontrastinsel im kapverdischen Inselmix. Hier geht es um Schluchten, Terrassenfelder, steile Küsten und Wege durch kleine Täler. Die Insel ist grün, wenn genug Regen gefallen ist, und deutlich kühler als Sal oder Boa Vista. Für Wanderer ist sie Pflicht. Für Badeurlauber eher ein Ergänzungsziel für ein paar Tage.

Ponta do Sol

Ponta do Sol liegt an der Küste und ist ein typischer Ausgangspunkt für Touren. Der Ort ist klein, die Atmosphäre ruhig, und der Zugang zu Wanderwegen praktisch. Wer direkt nach Ankunft nicht viel Programm will, ist hier gut aufgehoben.

Ribeira Grande

Ribeira Grande gehört zu den wichtigsten Orten der Insel. Das Tal rundherum ist bekannt für Felder, Wege und Aussichtspunkte. Viele Wanderungen führen durch diese Region. Für Reisende, die eine Unterkunft mit einfachem Zugang zu Ausflügen suchen, ist der Ort sinnvoll.

Cova-Krater

Der Cova-Krater ist ein klassischer Aussichtspunkt und Start für Wanderungen. Von oben siehst du das Tal und die steilen Hänge der Insel. Viele Touren kombinieren den Krater mit Abstiegen in die Täler. Das passt gut, wenn du nur einen Tag auf der Insel hast.

Die fünf Inseln im Vergleich

Kriterium
Sal
Boa Vista
Santiago
São Vicente
Santo Antão
Badeurlaub
sehr gut
sehr gut
mittel
mittel
schwach
Wandern
wenig
wenig
gut
gut
sehr gut
Nachtleben
einfach
ruhig
mittel
gut
sehr ruhig
Familienfokus
hoch
hoch
mittel
mittel
niedrig
Inselgefühl
leicht, sonnig
weit, leer
lebendig
urban, musikalisch
bergig, grün

Für den ersten Kapverden Urlaub ist die Wahl einfach: Sal oder Boa Vista für Strand, Santiago für Land und Leute, São Vicente für Musik, Santo Antão für Wandern.

Aktivitäten auf den Kapverden

Wandern auf Santo Antão

Geführte Touren führen durch die Täler von Ribeira Grande oder auf Wege rund um den Cova-Krater. Viele Anbieter arbeiten mit Transfers und Pausen in Dörfern. Besonders angenehm ist die Zeit von November bis Mai, wenn die Temperaturen milder sind.

Kitesurfen auf Sal

Rund um Santa Maria und Ponta Preta findest du die besten Bedingungen. Der Wind ist oft zuverlässig, darum kommen viele Surfer zwischen Dezember und Mai. Ausrüstung und Kurse gibt es vor Ort, auch für Einsteiger.

Bootsausflüge und Schnorcheln

Vor allem auf Sal und Boa Vista werden Bootstouren, Schnorcheln und kurze Küstenausflüge angeboten. Das Wasser ist nicht überall ruhig, daher lohnt sich ein Blick auf Wind und Wellen. Für Familien sind geführte Touren meist angenehmer als eigene Versuche.

Musikabende in Mindelo

In Mindelo stehen Bars, kleine Bühnen und Livemusik im Mittelpunkt. Abends kannst du oft spontan losziehen und Musik hören. Für einen ruhigen Wochenendtrip auf São Vicente gehört das fast immer dazu.

Stadtspaziergänge in Praia

Praia und das Plateau eignen sich für kurze Rundgänge, Märkte und Cafés. Du lernst dabei den Alltag der Hauptstadt besser kennen als an den Strandinseln. Für einen halben Tag reicht das locker.

Vogelbeobachtung und Dünen

Boa Vista ist für ruhige Naturbeobachtung gut. Zwischen Dünen, Küste und offenen Flächen liegen oft Vogellandschaften und wenig befahrene Strecken. Am besten klappt das mit einem lokalen Guide oder einem geländegängigen Transfer.

Anreise und Erreichbarkeit

Für die Kapverden fliegst du in der Regel mit Umstieg nach Sal oder Santiago. Für Inselhopping brauchst du zusätzlich Inlandsflüge oder Fährverbindungen, je nachdem welche Inseln du kombinierst. Die Anreise ist nicht kompliziert, aber du solltest Anschlusszeiten nicht zu knapp planen.

Mit dem Auto

Von Deutschland aus geht es natürlich nicht mit dem Auto. Vor Ort lohnt sich ein Mietwagen vor allem auf Sal, Boa Vista und Santiago. Auf Sal und Boa Vista sind viele Straßen kurz und überschaubar. Auf Santiago bringt ein Auto mehr Freiheit für Märkte, Strände und Dörfer. Auf Santo Antão ist ein Fahrer mit lokaler Erfahrung oft praktischer als Selbstfahren.

Mit der Bahn / dem ÖPNV

Eine Bahnverbindung gibt es nicht. Innerhalb der Inseln fahren Taxis, Sammeltaxis und teils kleine Busse. Auf Santiago und São Vicente kommst du in den Zentren gut ohne eigenes Auto zurecht. Für abgelegenere Strände und Wanderpunkte ist ein Transfer meist die bessere Wahl.

Mit dem Flugzeug

Die wichtigsten Flughäfen sind Amílcar Cabral auf Sal, Aristides Pereira auf Boa Vista und Nelson Mandela in Praia. Von Deutschland aus läuft vieles über Lissabon, manchmal auch über andere europäische Drehkreuze. Wenn du die Route flexibel buchst, sparst du oft Geld und Wartezeit.

Vor Ort bewegen / Parken

Auf Sal und Boa Vista sind viele Hotelzonen auf kurze Wege ausgelegt. Taxis sind dort schnell verfügbar. Auf Santiago und Santo Antão lohnt sich vorab zu prüfen, ob dein Hotel Transfers anbietet. Parken ist meist einfacher als in einer Großstadt, aber die Straßen können außerhalb der Orte unregelmäßig sein.

Hamburgca. 4.800 kmFlug meist mit Umstieg
Berlinca. 4.700 kmFlug meist mit Umstieg
Münchenca. 4.900 kmFlug meist mit Umstieg
Frankfurtca. 4.500 kmGute Umstiegsoptionen
Lissabonca. 1.500 kmWichtiger Drehkreuz-Flughafen

Unterkünfte für deinen Kapverden Urlaub

Die Hotels auf den Kapverden sind oft einfacher als in klassischen Luxusreisezielen am Mittelmeer. Trotzdem findest du gute Strandhotels, kleinere Pensionen und einige Häuser mit Wellness oder All-inclusive. Entscheidend ist eher die Lage als die Kategorie. Direkt am Strand auf Sal oder Boa Vista wohnst du anders als in Mindelo oder Praia.

Für Badeurlaub auf Sal

In Santa Maria suchst du nach Hotels mit direktem Strandzugang oder kurzer Distanz zur Promenade. Gut passen Häuser für Paare und Familien, die Frühstück und Transfers kombinieren. Wer gern abends noch zu Fuß essen geht, bleibt im Ort besser als in abgelegenen Anlagen.

Für Ruhe auf Boa Vista

Auf Boa Vista sind Strandresorts oft großzügiger angelegt. Wenn du viel Platz am Pool und am Strand willst, ist das die naheliegende Wahl. Achte darauf, wie weit das Hotel vom Ort entfernt liegt. Manche Anlagen liegen bewusst sehr isoliert.

Für Stadt und Kultur auf São Vicente

In Mindelo funktionieren kleine Stadthotels und Boutique-Häuser gut. Du bist nah an Restaurants, Musik und dem Hafen. Wenn du abends gern ohne Taxi unterwegs bist, ist das die bessere Lösung als ein Resort außerhalb der Stadt.

Für Wandern auf Santo Antão

Auf Santo Antão zählen einfache, saubere Unterkünfte mit guter Lage zu den wichtigsten Kriterien. Viele Reisende bleiben in Ponta do Sol oder Ribeira Grande, weil von dort Transfers und Wanderungen leicht starten. Für Wanderurlaub muss das Hotel nicht groß sein, sondern praktisch.

Geschichte, Musik und Essen

Die Kapverden wurden im 15. Jahrhundert von den Portugiesen besiedelt. Das prägt Sprache, Architektur und Küche bis heute. Die Inseln waren lange ein Knotenpunkt zwischen Europa, Afrika und Südamerika. Daraus ist eine eigene Kultur entstanden, die du vor allem in Musik, Alltag und Essen merkst. Morna und Funaná gehören genauso dazu wie der Kreol-Alltag auf den Straßen und in den Bars.

Was du essen solltest

Cachupa ist das bekannteste Gericht. Es gibt viele regionale Varianten, oft mit Mais, Bohnen, Gemüse und je nach Haus mit Fisch oder Fleisch. Dazu passen gegrillter Fisch, frische Meeresfrüchte und Obst aus lokalem Anbau. In den Orten bekommst du oft einfache, aber gute Tellergerichte ohne viel Chichi.

Musik in Mindelo und auf Santiago

Wenn du Live-Musik magst, plane einen Abend in Mindelo ein. Dort ist die Szene am sichtbarsten. Auf Santiago sind Musik und Tanz stärker mit dem Alltag verbunden, oft bei Festen und Familienfeiern. Das ist kein Programmpunkt für Hochglanzbroschüren, aber genau deshalb interessant.

Praktische Tipps für den Kapverden Urlaub

  • Geld vor Ort

    Der Kap-Verde-Escudo ist die Währung auf den Inseln. In Hotels und größeren Restaurants geht oft Karte, aber nicht überall. Für Taxis, kleine Lokale und Märkte solltest du Bargeld dabeihaben.

  • Wind nicht unterschätzen

    Auch wenn es warm ist, kann der Passatwind stark sein. Das ist gut für Kitesurfer, aber bei Strandtagen brauchst du oft einen Windschutz oder ein leichtes Tuch.

  • Inseln nicht zu voll packen

    Für eine erste Reise reichen zwei Inseln meist völlig aus. Sonst verlierst du zu viel Zeit mit Transfers und wartenden Anschlüssen. Sal plus São Vicente oder Sal plus Santo Antão sind oft gute Kombinationen.

  • iBeste Reisezeit für Sonne

    Von November bis Juni ist das Klima meist trocken und angenehm warm. Im Sommer wird es heißer, und auf einigen Inseln kann es feuchter werden. Wer milde Temperaturen möchte, reist eher im Winter oder Frühling.

  • Wege prüfen

    Strände und Ortskerne sind nicht überall barrierearm. Gerade auf Santo Antão und in Teilen von Santiago sind Wege steil oder uneben. Wenn du Mobilität brauchst, solltest du Unterkunft und Transfers vorher genau prüfen.

  • Regenkleidung selten nötig, aber möglich

    In der Trockenzeit brauchst du normalerweise keine Regenjacke. Für Santo Antão und Santiago kann ein leichter Schutz trotzdem sinnvoll sein, wenn du in den Bergen wanderst oder in der Übergangszeit reist.

  • Transfers vorab buchen

    Gerade bei Inselwechseln sparst du Zeit, wenn Flüge und Fahrten zusammen geplant sind. Das gilt besonders für die Strecke nach Santo Antão, wo Fähre und Weiterfahrt zusammenpassen müssen.

Insider-Tipps

Einfacher Inselmix für Erstbesucher

Sal ist der unkomplizierteste Start. Wenn du noch Zeit hast, nimm São Vicente dazu, weil Mindelo mit Hafen und Musik gut ergänzt. Für aktive Reisende ist Santo Antão die beste zweite Insel, aber nur mit etwas mehr Zeit im Gepäck.

Wann du früh losziehen solltest

Die Luft ist am Morgen oft klarer, und die Temperaturen sind angenehmer. Das gilt für Strände, Aussichtspunkte und Wanderungen. Ab Mittag wird es auf vielen Inseln deutlich sonniger und wärmer.

Kapverden: A oder B?

Der passende Reiseplan für 10 bis 14 Tage

FAQs zum Kapverden Urlaub

Die häufigsten Fragen drehen sich um Reisezeit, Inselwahl und praktische Abläufe. Genau daran merkst du schnell, ob die Kapverden für deine Art zu reisen passen.

Welche Kapverden-Insel ist für den ersten Urlaub am besten?

Für den ersten Urlaub sind Sal und Boa Vista am einfachsten. Dort sind Wege kurz, Strände nah und die Hotelstruktur übersichtlich. Wenn du mehr Kultur willst, nimm Santiago oder São Vicente dazu.

Wann ist die beste Reisezeit für die Kapverden?

Am angenehmsten ist es meist von November bis Juni. Dann ist es trocken, sonnig und oft nicht zu heiß. Im Sommer kann es wärmer und auf einigen Inseln auch etwas feuchter werden.

Sind die Kapverden kinderfreundlich?

Ja, vor allem Sal und Boa Vista sind für Familien gut machbar. Die Strände sind oft breit, und viele Hotels sind auf Badeurlaub eingestellt. Auf Santo Antão ist die Reise mit kleinen Kindern deutlich anstrengender.

Kann ich auf den Kapverden Inselhopping machen?

Ja, das geht gut, wenn du genug Zeit einplanst. Zwischen den größeren Inseln gibt es Inlandsflüge und teils Fähren. Für zwei Inseln reichen oft 10 bis 14 Tage, für mehr Inseln brauchst du länger.

Welche Insel ist am besten zum Wandern?

Santo Antão ist klar die beste Wanderinsel. Dort findest du Täler, Bergwege und viele geführte Touren. Auch auf Santiago und São Vicente gibt es gute Routen, aber Santo Antão ist die erste Wahl.

Wo finde ich die ruhigsten Strände?

Boa Vista ist dafür oft die beste Adresse, besonders an langen Abschnitten wie Santa Mónica. Dort ist viel Platz und wenig Bebauung. Auf Sal ist es ebenfalls möglich, aber meist näher an den Hotelzonen.

Ist Sal oder Boa Vista besser für Badeurlaub?

Beide Inseln passen gut, aber mit unterschiedlichem Gefühl. Sal ist praktischer und lebhafter, Boa Vista ruhiger und weiter. Wenn du mehr Infrastruktur willst, nimm Sal. Wenn du mehr Leere willst, nimm Boa Vista.

Wie komme ich auf die Kapverden?

Von Deutschland aus fliegst du meist mit Umstieg, oft über Lissabon. Die wichtigsten Ziele sind Sal, Boa Vista und Praia auf Santiago. Welche Route die beste ist, hängt von deinem Abflugort ab.

Brauche ich auf den Kapverden ein Auto?

Für Sal und Boa Vista oft nicht zwingend, für Santiago eher manchmal. In den Orten kommst du oft mit Taxi oder Transfer aus. Wer wandern oder mehrere Strände flexibel erreichen will, profitiert aber von einem Mietwagen oder organisiertem Fahrer.

Sind die Kapverden teuer?

Das Preisniveau liegt meist im mittleren bis höheren Bereich für afrikanische Ziele. Pauschalreisen auf Sal oder Boa Vista können preislich gut planbar sein, während kleine Unterkünfte und Inselwechsel extra kosten. Früh buchen hilft vor allem in der Winterzeit.

Was sollte ich für den Kapverden Urlaub einpacken?

Leichte Kleidung, Sonnenschutz, Badezeug und festes Schuhwerk für Ausflüge reichen oft schon. Für Wanderungen auf Santo Antão gehören feste Schuhe dazu. Eine leichte Jacke ist wegen Wind und Abendkühle sinnvoll.

HÄUFIGE FRAGEN

Welche Kapverden-Insel ist für den ersten Urlaub am besten?

Für den ersten Urlaub sind Sal und Boa Vista am einfachsten. Dort sind Wege kurz, Strände nah und die Hotelstruktur übersichtlich. Wenn du mehr Kultur willst, nimm Santiago oder São Vicente dazu.

Wann ist die beste Reisezeit für die Kapverden?

Am angenehmsten ist es meist von November bis Juni. Dann ist es trocken, sonnig und oft nicht zu heiß. Im Sommer kann es wärmer und auf einigen Inseln auch etwas feuchter werden.

Sind die Kapverden kinderfreundlich?

Ja, vor allem Sal und Boa Vista sind für Familien gut machbar. Die Strände sind oft breit, und viele Hotels sind auf Badeurlaub eingestellt. Auf Santo Antão ist die Reise mit kleinen Kindern deutlich anstrengender.

Kann ich auf den Kapverden Inselhopping machen?

Ja, das geht gut, wenn du genug Zeit einplanst. Zwischen den größeren Inseln gibt es Inlandsflüge und teils Fähren. Für zwei Inseln reichen oft 10 bis 14 Tage, für mehr Inseln brauchst du länger.

Welche Insel ist am besten zum Wandern?

Santo Antão ist klar die beste Wanderinsel. Dort findest du Täler, Bergwege und viele geführte Touren. Auch auf Santiago und São Vicente gibt es gute Routen, aber Santo Antão ist die erste Wahl.

Wo finde ich die ruhigsten Strände?

Boa Vista ist dafür oft die beste Adresse, besonders an langen Abschnitten wie Santa Mónica. Dort ist viel Platz und wenig Bebauung. Auf Sal ist es ebenfalls möglich, aber meist näher an den Hotelzonen.

Ist Sal oder Boa Vista besser für Badeurlaub?

Beide Inseln passen gut, aber mit unterschiedlichem Gefühl. Sal ist praktischer und lebhafter, Boa Vista ruhiger und weiter. Wenn du mehr Infrastruktur willst, nimm Sal. Wenn du mehr Leere willst, nimm Boa Vista.

Wie komme ich auf die Kapverden?

Von Deutschland aus fliegst du meist mit Umstieg, oft über Lissabon. Die wichtigsten Ziele sind Sal, Boa Vista und Praia auf Santiago. Welche Route die beste ist, hängt von deinem Abflugort ab.

Brauchst du auf den Kapverden ein Auto?

Für Sal und Boa Vista oft nicht zwingend, für Santiago eher manchmal. In den Orten kommst du oft mit Taxi oder Transfer aus. Wer wandern oder mehrere Strände flexibel erreichen will, profitiert aber von einem Mietwagen oder organisiertem Fahrer.

Sind die Kapverden teuer?

Das Preisniveau liegt meist im mittleren bis höheren Bereich für afrikanische Ziele. Pauschalreisen auf Sal oder Boa Vista können preislich gut planbar sein, während kleine Unterkünfte und Inselwechsel extra kosten. Früh buchen hilft vor allem in der Winterzeit.

Was sollte ich für den Kapverden Urlaub einpacken?

Leichte Kleidung, Sonnenschutz, Badezeug und festes Schuhwerk für Ausflüge reichen oft schon. Für Wanderungen auf Santo Antão gehören feste Schuhe dazu. Eine leichte Jacke ist wegen Wind und Abendkühle sinnvoll.
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