Fünf Tage Bildungsurlaub sind in den meisten Bundesländern drin – manchmal sogar ein bisschen mehr, je nachdem, wo du wohnst. Das ist eigentlich schon eine ganz schöne Basis, um mal ordentlich Zeit in eine Weiterbildung zu stecken, ohne gleich Urlaubstage zu verbrauchen. Und was ich besonders interessant fand: Die Kosten für so eine Bildungsreise kannst du oft von der Steuer absetzen – vorausgesetzt, die Reise hängt direkt mit deinem Job zusammen. Also nicht nur die Teilnahmegebühren für Seminare oder Workshops, sondern auch Anreise, Unterkunft und sogar Verpflegung können rein theoretisch als Werbungskosten durchgehen. Allerdings gibt’s dafür bestimmte Pauschalen bei den Verpflegungsmehraufwendungen, die je nach Reisedauer und Ort unterschiedlich sind – das solltest du im Blick behalten.
Ich habe mir angewöhnt, wirklich jeden Beleg aufzuheben – von der Bahnfahrt bis zum Espresso zwischendurch –, denn ohne Nachweise wird’s schwierig mit der Steuererstattung. Ehrlich gesagt ist das Ganze schon ein bisschen fummelig, weil es diverse Regeln gibt und nicht jede Ausgabe automatisch gilt. Da lohnt es sich wirklich, vorher mal kurz beim Steuerberater vorbeizuschauen oder zumindest ein bisschen zu recherchieren. Denn am Ende kannst du so richtig viel Geld sparen und musst nicht alles selbst bezahlen – was gerade bei längeren Kursen oder Auslandsaufenthalten echt entlastend sein kann.