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Hamburg begeistert auf der ITB 2026 mit frischem Standdesign

Entdecke, wie die neue Standgestaltung in hub27 Networking, Trends und frische Reisekonzepte aufpeppt.

Hamburg begeistert auf der ITB 2026 mit frischem Standdesign, Blick auf belebte Uferpromenade und historische Architektur am Wasser.
Entdecke, wie die neue Standgestaltung in hub27 Networking, Trends und frische Reisekonzepte aufpeppt.

Hamburg begeistert auf der ITB 2026 mit frischem Standdesign

Als ich die Messehalle betrat, fiel mir sofort das neue Hamburger Arrangement ins Auge: eine Mischung aus klaren Kuben, warmem Holzfurnier und mattschwarzen Metallakzenten, flankiert von einer geschwungenen LED-Fläche, die wechselnde Bildwelten der Stadt zeigte. Besucher blieben stehen, zückten Handys und suchten die Gesprächspartner an den offenen Theken. Die Atmosphäre wirkte weniger klassisch-standesgemäß, mehr wie ein temporäres Loft, in dem Leute absichtlich länger verweilen. Mir gefiel besonders, wie Sitzinseln mit hohen Pflanzen kleine Gesprächsinseln formten, ohne den Fluss im Gang zu blockieren.

Hinter der Fassade steckt inzwischen deutlich mehr Technik als noch bei früheren Auftritten: Touchscreens, mit denen sich Veranstaltungsformate und Touren filtern ließen, und mehrere Kurzform-Bühnen für kompakte Präsentationen und Live-Demos. Dazu kamen Virtual-Reality-Stationen, die ein Gefühl für verschiedene Viertel vermittelten, sowie ein Buchungsterminal, über das Fachbesucher direkt Meeting-Slots reservieren konnten. Mehrere Hamburger Initiativen nutzten dieses Setup für kurze Pitches; zwischen Snackpausen und Präsentationen pulsierten kleine Panels über Themen wie Mobilität, Kulturvermarktung und Reise-Seasonalität. Aus Gesprächen vor Ort wurde deutlich, dass die Verantwortlichen sehr darauf achten, Termine sofort in Folgekontakte umzuwandeln — QR-Codes, digitale Visitenkarten und ein gemeinsamer Lead-Tracker hielten alles zusammen.

Was mich angenehm überrascht hat: die Materialwahl und der Aufbau waren nicht nur hübsch anzusehen, sondern durchdacht konstruiert. Viele Elemente ließen sich modular zusammenklappen, Schrauben und Verbindungen waren sichtbar als Design-Statement und nicht versteckt, und ein Großteil der Möbel stammte von regionalen Tischlern aus wiederaufbereiteten Hölzern. Die Beleuchtung arbeitete mit energiesparenden LEDs und gezielten Spots, sodass Ausstellungsstücke oder Gesprächspartner gut zur Geltung kamen, ohne dass es grell wurde. Die Macher sagten mir, man wolle nach der Messe möglichst viel wiederverwenden und die Standarchitektur später bei Roadshows oder Pop-up-Events erneut einsetzen — eine Strategie, die Müll reduziert und Kosten senkt.

Am Ende des Messetages standen konkrete Zahlen und spürbare Stimmung: zahlreiche B2B-Termine waren verabredet, Medienvertreter hatten bereits Kurzberichte geschrieben, und mehrere Kooperationsgespräche mit Partnern aus der Metropolregion waren gestartet. Für Hamburg geht es jetzt darum, das Momentum zu nutzen — Follow-up-Mails, vertiefende Workshops und die Produktion von Content, der die Messegespräche in buchbare Angebote verwandelt. Persönlich fand ich das Experiment mit dem neuen Layout erfrischend; es wirkte wie ein größerer Schritt weg vom reinen Informations-Schaufenster hin zu einem Ort, an dem Beziehungen geknüpft und Projekte konkret angestoßen werden. Ich bin gespannt, wie sich die Kontakte in den kommenden Wochen entwickeln.

TH

Thomas Harnisch

Reiseblogger

Thomas Harnisch ist leidenschaftlicher Reiseblogger und Gründer von weloveurlaub.de. Mit über 20 Jahren Erfahrung in der Reisebranche teilt er seine Expertise und Insider-Tipps, um Ihnen unvergessliche Urlaubserlebnisse zu ermöglichen. Mehr über Thomas →
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