Gen Z revolutioniert Reisen 2026: Mehr Trips, mehr Budget, mehr KI
Letzte Woche saß ich mit ein paar Freunden im Café, und plötzlich ging es nur noch ums Buchen: Kurztrips hier, zweiwöchige Auslandsaufenthalte dort. Kein Wunder — fast die Hälfte der Gen Z und Millennials hat 2025 mindestens zwei Urlaube mit mehr als fünf Tagen unternommen, und in Deutschland wollen die jungen Leute 2026 sogar mehr Geld fürs Reisen ausgeben (der geplante Anstieg für den Sommerurlaub liegt bei 2,4 Prozent). Das fühlt sich nicht wie ein laues Aufwärmen an, sondern wie ein klarer Trend: Häufiger weg, intensiver genießen. Mir fällt auf, dass es dabei kaum noch um Statussymbole geht; vielmehr stehen echte Erlebnisse und gute Geschichten im Vordergrund.
Geld wird dabei lockerer in die Hand genommen, aber sparsames Denken bleibt. Über die Hälfte der Gen Z plant, das Reisebudget 2026 zu erhöhen, während rund ein Drittel gleichzeitig an Einsparungen denkt — das klingt widersprüchlich, ist aber logisch: Mehr Trips, aber cleverer kalkuliert. Du siehst junge Leute eher für lokale Kochkurse, kleine Kulturfestivals oder Boutique-Wellness als für teure Designerhotels buchen. Internationale Ziele und Gruppenreisen sind gefragt; das persönliche, handverlesene Erlebnis hat Vorrang vor dem typischen Pauschalpaket. Nachhaltigkeit und Individualität spielen dabei eine Rolle, ohne in Dogmatismus zu kippen — lieber bewusst wählen als alles strikt zu vermeiden.
Technik mischt kräftig mit: KI wird zur Reise-Begleitung, nicht nur zur reinen Buchmaschine. Fast die Hälfte der Gen Z will KI-Tools bei der nächsten Reise einsetzen — von der Ideensammlung über die Route bis zur Packliste, die auf Wetter und Aktivitäten zugeschnitten ist. Social-Media-Hypes treffen auf algorithmische Vorschläge; dadurch entstehen oft verrückte, sehr persönliche Kombinationen: ein Food-Spot, den gerade eine Micro-Influencerin recommended hat, plus ein Insidertipp für eine ruhige Bucht, ausgespuckt von einer KI, die deine Vorlieben kennt. Ältere Generationen schauen dem Ganzen eher skeptisch zu, aber die jungen Reisenden nutzen solche Tools als kreativen Partner. Alexander Dyskin bringt es kurz und bündig auf den Punkt: „Öfter, wertiger, KI-affiner.“
Was mich besonders freut: Der Drang, dem Massentourismus davonzulaufen, wächst. Zwei Drittel der Deutschen meiden 2026 bewusst die großen Trendziele, weil Ruhe und günstige Preise wichtiger werden. Dadurch entstehen Chancen für kleine Gastgeber, ungewöhnliche Routen und authentische Begegnungen — und für dich bedeutet das oft entspannteres Reisen mit echten Momenten statt ellenlanger Warteschlangen. Wenn du Lust hast, kannst du 2026 ruhig mal eine KI als Reiselotse ausprobieren, dabei ins Off-Season reisen und nach lokalen Erfahrungen Ausschau halten. Ich bin gespannt, welche Überraschungen die nächste Saison bringt — die Mischung aus Neugier, Budgetspielraum und digitalem Boost macht das Reisen gerade richtig spannend.



