Die DNA Residence Duna liegt in der kleinen Gemeinde Dunaszentmiklós in der Region Közép-Dunántúl, also Transdanubien-Mitte, am rechten Donau-Ufer wenige Kilometer südwestlich des berühmten Donauknies zwischen Esztergom und Visegrád. Die Anlage versteht sich als Ferienresort mit ländlicher Bauernhof-Atmosphäre, eingebettet in eine sanft hügelige Landschaft aus Weinbergen, Streuobstwiesen und kleinen Wäldern oberhalb der Donau. Die Region rund um Komárom-Esztergom gilt als eine der geschichtsträchtigsten Ungarns, hier reihen sich Esztergom mit der größten Basilika des Landes, Visegrád mit der mittelalterlichen Höhenburg über dem Donauknie und Komárom mit der Sternfestung Monostor entlang des Stroms. Gleichzeitig ist Budapest rund 50 Kilometer entfernt und damit als kompletter Tagestrip mit Auto oder Vorortbahn jederzeit erreichbar. Wer ländlich ruhige Lage, Donau-Panorama, mitteleuropäische Geschichte in dichter Folge und eine sehr ungarische Wein- und Hofküche sucht, findet in Dunaszentmiklós eine sehr ruhige und gleichzeitig sehr vielseitige Ferienpark-Alternative in einer noch wenig touristisch geprägten Teilregion des Landes.
Anreise und Erreichbarkeit
Dunaszentmiklós liegt verkehrsgünstig zwischen Wien und Budapest, sodass das Resort aus Süddeutschland, Österreich, Tschechien und der Slowakei in überschaubarer Fahrtzeit erreichbar ist. Die meisten Gäste kommen mit dem Auto, weil sich die kleinen Dörfer rund um das Donauknie und die Wein-Region oberhalb der Donau ohne Pkw nur eingeschränkt erschließen lassen. Bahn und Bus funktionieren aber über die Strecke Wien-Hegyeshalom-Budapest mit Halt in Tatabánya oder Komárom zuverlässig, die letzten Kilometer ins Resort sind dann eine Frage von lokalem Bus, Park-Shuttle oder Taxi. Aktuelle Fahrplandaten für Bahn und Bus lassen sich am sichersten direkt unter mav.hu prüfen.
Mit dem Auto
Aus Deutschland und Österreich führt der schnellste Weg über die A1 Wien-Hegyeshalom und weiter über die ungarische M1 in Richtung Budapest. Die Ausfahrt Tatabánya liegt rund 30 Autominuten vom Resort entfernt, von dort folgt man der Landstraße Richtung Tata und weiter über kleine Land-Routen nach Neszmély und Dunaszentmiklós. Aus Wien sind es rund 2:00 Stunden, aus München rund 6:30 Stunden, aus Berlin rund 8:00 Stunden, aus Prag rund 5:30 Stunden. Innerhalb Ungarns verlässt man die M1 auf Höhe Tatabánya oder Komárom und folgt der Donau-Süd-Route mit Blick auf das gegenüberliegende slowakische Ufer. Tankstellen, Spar-Filialen und Restaurants finden sich direkt in Tata und Esztergom, sodass eine Anreise mit kurzem Einkaufsstopp gut planbar ist. Wichtig für alle Anreisenden aus dem Ausland ist die ungarische Autobahn-E-Vignette, ohne gültige Vignette darf die M1 nicht befahren werden.
Mit der Bahn oder dem ÖPNV
Die nächstgelegenen Bahnhöfe sind Tatabánya und Komárom an der Hauptstrecke Wien-Hegyeshalom-Budapest mit regelmäßigen InterCity- und Vorortzug-Verbindungen aus Wien, Bratislava und Budapest. Aus Deutschland reist man typischerweise über Wien an, mit Umstieg am Wiener Hauptbahnhof in einen ungarischen Railjet. Vom Bahnhof Tatabánya sind es rund 30 Kilometer ins Resort, die mit Volánbusz-Linienbus, Taxi oder Park-Transfer überbrückt werden. Vom Bahnhof Komárom führt eine südliche Donau-Route über Neszmély nach Dunaszentmiklós. Tickets und Echtzeit-Auskunft bieten die Plattformen der ungarischen Staatsbahn unter mav.hu. Eine touristische Übersicht zur Donauknie-Region liefert die offizielle Plattform visithungary.com.
Mit dem Flugzeug
Der relevanteste Flughafen ist Budapest-Liszt-Ferenc in rund 1:15 Stunden Fahrtzeit über M0 und M1, für Gäste aus Süddeutschland und Österreich ist Wien-Schwechat in rund 2:00 Stunden eine sehr gute Alternative. Bratislava-Letisko liegt rund 1:30 Stunden entfernt und ist als Regional-Variante interessant, vor allem für Low-Cost-Verbindungen. München erfordert rund 6:00 Stunden Anfahrt mit Mietwagen oder Bahn über Wien. Für internationale Gäste ist Budapest die meistgenutzte Anflug-Variante mit kurzem Mietwagen-Transfer über die M1.
Vor Ort bewegen und Parken
Innerhalb des Resorts bewegt man sich zu Fuß oder mit dem Rad, das Wegenetz zwischen Hof, Apartments und Garten ist autoarm. An den Häusern stehen meist ein oder zwei Pkw-Plätze direkt vor der Tür, größere Apartments haben Stellflächen für mehrere Fahrzeuge. Räder lassen sich vor Ort mieten, viele Familien nutzen E-Bike oder Kinderanhänger für Touren über den Donauradweg EuroVelo 6 in Richtung Esztergom oder Komárom. Für Tagesausflüge nach Visegrád, Budapest oder in die Wein-Dörfer empfiehlt sich ein eigenes Auto, alternativ funktioniert die Kombination Volánbusz plus Bahn ab Tatabánya für Stadt-Tage gut. Am Donauknie werden Autos an den großen Parkplätzen in Esztergom und Visegrád abgestellt, die Erschließung der Innenstadt und der Burg erfolgt anschließend zu Fuß. Wichtig für die Wintermonate sind Winterreifen, oberhalb der Donau sind die Landstraßen bei Schnee glatt und ohne diese Ausrüstung schwer befahrbar.
Resort-Konzept und Bauernhof-Atmosphäre
Die DNA Residence Duna versteht sich nicht als klassischer Massen-Ferienpark, sondern als ruhiges Resort mit Bauernhof-Atmosphäre an der Schwelle zwischen Dorf und Donau-Auenlandschaft. Die Anlage liegt am Rand von Dunaszentmiklós, einem typischen kleinen Dorf in den Hügeln über dem Donau-Tal, mit traditionellen Häusern, kleinen Höfen und Weinbergen am Hang. Apartments und Häuser sind in landestypischer Bauweise gehalten, mit hellen Fassaden, Holzläden und gedeckten Veranden, von denen sich der Blick über Streuobstwiesen bis hinunter zur Donau öffnet. Der Hof-Charakter zeigt sich in einem zentralen Innenhof, kleinen Tier-Gehegen mit Hühnern und Ponys, einem Bauerngarten mit Kräuterbeeten und einem Gemeinschaftsbereich für Frühstück und Abendessen in regionaler Küche. Wer ungarische Landidylle mit kurzem Weg zu Donau, Burgen und Hauptstadt sucht, findet hier eine sehr authentische Alternative zu den großen Wellness-Komplexen am Plattensee oder den Hotel-Burgen am Donauknie selbst.
Apartments und Hof-Häuser
Die Unterkünfte sind als Apartments unterschiedlicher Größe in kleinen Hof-Häusern organisiert, häufig mit zwei bis vier Schlafzimmern, einer Vollküche, einem Wohnbereich mit Esstisch und einer überdachten Terrasse mit Donau-Hügel-Blick. Holzböden, gemauerte Bäder mit Dusche und gedeckte Sitzecken im Garten erzeugen ein gehobenes Land-Niveau ohne grellen Wellness-Charme. Größere Hof-Häuser eignen sich für Mehrgenerationen-Reisen oder Familien mit drei bis vier Kindern, kleinere Studios sind für Paare und Kurztrips gedacht. Hunde sind in vielen Häusern willkommen, eingezäunte Gartenflächen erleichtern den Aufenthalt mit Vierbeiner. Die Veranden sind ein praktisches Detail, weil das Klima in Transdanubien im Sommer trocken-heiß und im Frühjahr wechselhaft ist, ein überdachter Sitzplatz mit Blick zu den Weinbergen macht fast jedes Wetter angenehm.
Hof, Garten und Tiere
Der zentrale Hof ist Mittelpunkt der Anlage und Treffpunkt für Frühstück, Abendessen und kleine Veranstaltungen. Kleine Tier-Gehege mit Hühnern, Enten, Hasen und Ponys sind ein klassisches Familien-Highlight, viele Kinder verbringen einen Teil des Tages mit Füttern, Streicheln und Beobachten. Der Bauerngarten liefert Kräuter, Salat und saisonales Gemüse für die Küche, im Spätsommer auch Tomaten, Paprika und Zucchini in landestypischer Sortenwahl. Ein kleiner Spielplatz mit Sandkasten, Holzwippe und Schaukel ergänzt das Angebot für die ganz Kleinen. Wer länger bleibt, kombiniert Vormittage im Hof mit Donau-Ausflügen oder Burg-Tagen und kehrt am Abend in einen sehr ruhigen Garten unter ungarischem Sternenhimmel zurück.
Küche und Wein-Region
Die Küche der DNA Residence Duna lebt von der ungarischen Land-Tradition, mit Gulasch und Pörkölt aus dem Kessel, Lecsó mit Paprika und Tomate, hausgebackenem Brot, Schaf- und Kuhmilch-Käse aus Höfen in der Umgebung und süßen Mehlspeisen wie Mákos Guba oder Túrós Csusza. Frühstück und Abendessen werden meist im zentralen Hof serviert, eine Selbstversorgung in der Apartment-Küche ist parallel jederzeit möglich. Die Region Neszmély gleich am Donau-Ufer ist eines der ältesten ungarischen Weinanbaugebiete mit Schwerpunkt auf Olaszrizling, Cserszegi Fűszeres und Királyleányka, kleinere Weingüter bieten Verkostungen für Gruppen ab vier Personen an. Wer regional einkaufen möchte, findet in Tata, Esztergom und auf den Wochenmärkten in Komárom Bio-Produkte, Käse, Salami und Honig direkt vom Erzeuger.
Die 6 wichtigsten Erlebnisse rund um das Resort im Überblick
Esztergom und die größte Basilika Ungarns
Esztergom liegt rund 20 Autominuten vom Resort entfernt und ist mit der mächtigen klassizistischen Basilika auf dem Burgberg eines der nationalen Symbole Ungarns. Mit 100 Metern Höhe und einer Kuppel über dem rechten Donau-Ufer ist sie die größte Kirche des Landes und Sitz des Erzbischofs. Aktuelle Öffnungszeiten und Eintritts-Konditionen finden sich unter visithungary.com.
Visegrád-Burg über dem Donauknie
Die Höhenburg von Visegrád thront rund 350 Meter über der Donau und liefert das berühmteste Panorama des Donauknies mit der scharfen Süd-Biegung des Stroms. Mittelalterliche Königspalast-Reste am Hang und die Sankt-Georg-Bastei mit Aussichts-Plateau prägen den Aufstieg. Tagesplanungen und Verkehrshinweise bietet die Plattform visithungary.com.
Komárom und Festung Monostor
Komárom liegt rund 35 Kilometer westlich am rechten Donau-Ufer und ist Heimat der gewaltigen Sternfestung Monostor, einer der größten erhaltenen Festungsanlagen Mitteleuropas aus dem 19. Jahrhundert. Geführte Touren durch Kasematten, Pulverkammern und Schießscharten dauern rund 90 Minuten. Aktuelle Saisontermine finden sich unter visithungary.com.
Wein-Region Neszmély
Die Wein-Region Neszmély beginnt unmittelbar am Donau-Ufer und gehört mit Olaszrizling, Cserszegi Fűszeres und Királyleányka zu den ältesten ungarischen Anbaugebieten. Kleinere Weingüter bieten Verkostungen für Gruppen ab vier Personen an, eine geführte Wein-Wanderung verbindet drei bis vier Höfe in einem Halbtag. Tagesplanungen finden sich unter visithungary.com.
Budapest als Tagestrip
Budapest als ungarische Hauptstadt mit rund 1,7 Millionen Einwohnern liegt rund 50 Kilometer östlich an der M1. Burgviertel, Kettenbrücke, Parlament, Andrássy-Boulevard und die Thermalbäder Széchenyi und Gellért sind klassische Stadttag-Stationen. Wer mehr Zeit hat, ergänzt einen Halbtag in der Großen Markthalle, im Ungarischen Nationalmuseum oder im Heldenplatz mit Stadtwäldchen.
Donau-Auenwald und Radweg
Der Donauradweg EuroVelo 6 führt direkt am rechten Donau-Ufer entlang und verbindet Komárom, Neszmély und Esztergom in einer flachen, gut beschilderten Route. Familien-Rundtouren von 15 bis 30 Kilometern starten in Neszmély oder Esztergom, längere Etappen reichen bis Visegrád oder bis nach Budapest in zwei Tagesetappen.
Tagesausflüge im Vergleich
Eine entspannte Donau-Woche kombiniert in der Regel zwei bis drei Resort-Tage mit Hof-Atmosphäre, Garten und Donau-Radweg, einen Halbtag in Esztergom mit Basilika und Donau-Promenade, einen Halbtag in Visegrád mit Burg-Aufstieg und Panorama, einen Tag in Komárom mit Festungs-Tour und einen Stadttag in Budapest. Wer mehr Wein möchte, ergänzt einen Halbtag mit Verkostungen in Neszmély und einen Abstecher zum Schloss Esterházy bei Tata.
Donauknie zwischen Esztergom und Visegrád
Das Donauknie, ungarisch Dunakanyar, ist die markanteste Süd-Biegung des Donau-Verlaufs in Ungarn und reicht grob zwischen Esztergom im Westen und Visegrád sowie Vác im Osten. Hier wechselt der Strom abrupt aus der bisher westlichen in eine südliche Hauptrichtung und schneidet zwischen den Höhenzügen des Pilis-Gebirges und der slowakischen Karpaten-Ausläufer ein breites Tal. Die Landschaft des Donauknies ist eine der dramatischsten Ungarns mit steilen Burghügeln, dichten Donau-Auen und schmalen Donau-Inseln wie der Insel Szentendre. Vom Resort aus erreicht man die wichtigsten Punkte des Knies in 20 bis 45 Autominuten, eine komplette Knie-Rundfahrt lässt sich gut als ganzer Tag planen.
Esztergom und Basilika
Esztergom mit rund 28.000 Einwohnern ist ehemalige Hauptstadt des Ungarischen Königreichs und bis heute Sitz des Erzbischofs und damit kirchliches Zentrum des Landes. Über der Stadt erhebt sich auf dem Burgberg die mächtige klassizistische Basilika, mit 100 Metern Höhe die größte Kirche Ungarns und mit einer Kuppel über dem rechten Donau-Ufer schon von weitem sichtbar. Der Innenraum mit dem riesigen Hauptaltar-Bild und der Schatzkammer mit mittelalterlichen liturgischen Geräten lohnt mindestens zwei Stunden Aufenthalt. Vom Vorplatz öffnet sich der Blick über die Maria-Valeria-Brücke bis hinüber in die slowakische Stadt Štúrovo, ein klassisches Donauknie-Panorama. Eine Donau-Promenade am Fuß des Burgbergs führt vorbei an kleinen Cafés und dem ehemaligen Wasserstadt-Viertel mit Barock-Kirchen.
Visegrád und die Höhenburg
Visegrád liegt rund 35 Autominuten östlich am rechten Donau-Ufer und ist mit seiner Höhenburg auf 350 Metern über der Donau eines der mächtigsten Panorama-Erlebnisse Mitteleuropas. Der Aufstieg über einen Waldweg dauert rund 45 Minuten, alternativ führt eine schmale Bergstraße per Auto fast bis zur Burg. Oben empfangen mittelalterliche Burgmauern, ein kleines Wachs-Figuren-Kabinett zur ungarischen Königsgeschichte und die berühmte Sankt-Georg-Bastei mit freiem Blick auf das Donauknie und die slowakischen Ufer. Am Fuß des Burgbergs liegen die Reste des mittelalterlichen Königspalastes mit Renaissance-Brunnenhof und Königsthron-Räumen, ein eigener Halbtag oder eine kombinierte Burg-und-Palast-Tour ist Standard. In den Sommermonaten finden mittelalterliche Ritter-Festivals und Königs-Spiele statt, mit Schau-Turnieren, Falknerei und Bogenschießen für Kinder.
Vác und Szentendre als Donauknie-Erweiterung
Vác auf dem linken Donau-Ufer und Szentendre etwas weiter südlich runden das Donauknie ab und sind als Halbtages-Ausflüge gut kombinierbar. Vác mit barocker Innenstadt, Triumphtor und Donau-Promenade ist eine ruhige Bischofsstadt, die per Fähre von Visegrád oder per Eisenbahn ab Budapest erreichbar ist. Szentendre, das Künstlerstädtchen am Tor von Budapest, lebt von kleinen Galerien, dem serbisch-orthodoxen Erbe und dem großen Freilichtmuseum Skanzen mit traditionellen ungarischen Bauernhäusern, ein klassischer Tag für Familien mit Kindern im Grundschul-Alter. Die Plattform visithungary.com bietet einen Überblick zu Eintrittspreisen und Öffnungszeiten.
Komárom und die Festung Monostor
Komárom liegt rund 35 Kilometer westlich am rechten Donau-Ufer und ist die ungarische Hälfte einer geteilten Doppelstadt mit Komárno auf dem slowakischen Nordufer, verbunden durch die Elisabeth-Brücke über die Donau. Zentrum des touristischen Komárom ist die gewaltige Sternfestung Monostor aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, eine der größten erhaltenen Festungsanlagen Mitteleuropas. Die Anlage erstreckt sich über mehrere Hektar mit Kasematten, Pulverkammern, Schießscharten und einem zentralen Paradeplatz und war zu ihrer Blütezeit als Bollwerk gegen Angriffe aus dem Norden konzipiert. Geführte Touren durch Kasematten und Pulverkammern dauern rund 90 Minuten, im Sommer finden Reenactment-Tage mit Uniform-Vorführungen und Kanonen-Salven statt.
Thermalbad Komárom
Neben der Festung ist das Thermalbad von Komárom ein klassisches Familien-Ziel mit mehreren Innen- und Außenbecken, Rutschen und einem separaten Kinderbereich. Das Bad nutzt eine 62 Grad warme Heilquelle aus rund 1.250 Meter Tiefe und ist auf Rheuma, Gelenk- und Wirbelsäulen-Beschwerden ausgelegt. Familien mit Kindern verbringen einen halben oder ganzen Tag im Spaßbecken, Erwachsene kombinieren Thermalbecken und Sauna-Welt für einen kompletten Wellness-Tag.
Tata mit dem Englischen Park
Zwischen Resort und Komárom liegt Tata, eine kleine Stadt am Öreg-tó, dem Alten See. Schloss Esterházy mit Englischem Landschaftspark, mittelalterliche Wasserburg am Seeufer und mehrere Mühlen-Museen sind Klassiker eines Halbtages-Ausflugs. Im Spätsommer verwandelt sich der See in eine Bühne für das Wasser-, Musik- und Tanz-Festival, in dem Open-Air-Konzerte und Feuerwerk in den See gespiegelt werden.
Praktische Tipps für die DNA Residence Duna
-
€
Preisbewusste Planung außerhalb der Schulferien
Die deutlich niedrigsten Wochenpreise liegen außerhalb der ungarischen, österreichischen und deutschen Schulferien, vor allem im späten Mai, im Juni außerhalb der Pfingstwoche, in der ersten Juli-Hälfte, im September und im Oktober. Paare und Familien mit Vorschulkindern profitieren am stärksten. Aktuelle Verfügbarkeiten lassen sich direkt beim Resort prüfen.
-
✦
Donauknie-Tag früh starten
Die Donauknie-Klassiker Esztergom und Visegrád sind in der Hauptsaison ab dem späten Vormittag stark frequentiert, vor allem an Wochenenden und Feiertagen. Wer um 8 Uhr ab Resort fährt, ist um 8:30 Uhr in Esztergom an der Basilika und um 10:30 Uhr in Visegrád an der Burg, ohne Warteschlangen am Eingang. Frühe Morgenstunden liefern gleichzeitig das klarste Licht für Donau-Fotos.
-
+
Selbstversorgung clever planen
Die Apartments sind mit Vollküche ausgestattet. Ein Großeinkauf in Tata oder Esztergom direkt nach Anreise spart Aufpreise vor Ort. Bauernkäse, Salami, Honig und Wein aus den Hofläden in Neszmély und auf den Wochenmärkten in Komárom machen Frühstück und Abendessen zum Höhepunkt. Regionale Routen-Tipps liefert die Plattform visithungary.com.
-
i
Vignette und Forint nicht vergessen
Wer aus dem Ausland mit dem Auto anreist, braucht zwingend die ungarische E-Vignette für die M1, ohne gültige Vignette drohen empfindliche Bußgelder. Die Vignette gibt es an den Grenztankstellen, im Online-Shop des ungarischen Verkehrsministeriums und an größeren Tankstellen. Bargeld in Forint ist auf kleinen Wochenmärkten und in dörflichen Bistros praktisch, größere Supermärkte und Restaurants akzeptieren durchgängig Karte und teils Euro.
-
⌘
Wein-Tag in Neszmély vorab buchen
Die kleineren Weingüter in Neszmély arbeiten oft ohne reguläre Öffnungszeiten und nehmen Gruppen nur nach Voranmeldung an. Eine Wein-Wanderung mit drei bis vier Höfen lässt sich gut als Halbtag planen, idealerweise mit Fahrer oder per Sammeltaxi. Eintrittspreise und Verkostungspakete kommuniziert die Plattform visithungary.com.
-
♿
Barrierearme Hauswahl prüfen
Nicht alle Apartments sind ebenerdig oder ohne Stufen erreichbar, viele Hof-Häuser nutzen die alte ländliche Bauweise mit kleinem Treppen-Zugang. Wer mit Rollator, Kinderwagen oder Rollstuhl unterwegs ist, prüft im Buchungsprozess gezielt nach barrierearmen Häusern mit ebenerdiger Dusche und stufenfreier Terrasse. Hof und Garten sind weitgehend stufenfrei zugänglich, die Burganlagen in Visegrád und Komárom sind dagegen nur teilweise barrierefrei.
-
☀
Donau-Panorama am frühen Morgen
Die Donau zeigt ihre intensivste Stimmung an klaren Vormittagen im Frühjahr und Frühherbst. Frühe Morgenstunden mit Nebel über dem Strom, niedriger Sonne und ziehenden Wolken über dem Burgberg von Esztergom liefern die stärksten Bildmotive, ein Stativ oder Mini-Stativ lohnt sich. Beste Aussichtspunkte sind die Sankt-Georg-Bastei in Visegrád, die Maria-Valeria-Brücke in Esztergom und die Felsbalkone des Pilis-Wanderwegs oberhalb des Donauknies.
-
☂
Schlechtwetter-Plan in der Hinterhand
Das transdanubische Wetter wechselt im Frühjahr und Herbst rasch. Thermalbad Komárom, das Ungarische Nationalmuseum in Budapest, die Schatzkammer der Basilika in Esztergom, das Schloss-Museum Esterházy in Tata und die Kasematten der Festung Monostor sind ideale Regen-Optionen. Wer eine Liste mit drei bis vier Schlechtwetter-Plätzen vorbereitet, behält die Stimmung auch bei mehreren Regentagen am Stück.
Insider-Tipps
Geheimtipp Pilis-Wanderung über dem Donauknie
Der Pilis-Bergzug erhebt sich südlich des Donauknies und ist eine der dankbarsten Wandergegenden Ungarns, mit moderaten Höhenmetern, ausgedehnten Buchenwäldern und Felsbalkonen mit freiem Blick zur Donau. Eine klassische Halbtages-Wanderung führt vom Dorf Pilisszentlélek über den Vaskapu-Felsen zu einer der Aussichtsplattformen oberhalb von Esztergom. Wer früh startet, hat den Pilis fast für sich allein, mit ruhigen Aussichtspunkten, kleinen Quellen und Spuren von mittelalterlichen Klostermauern.
Maria-Valeria-Brücke und ein Fuß nach Štúrovo
Die Maria-Valeria-Brücke in Esztergom verbindet das ungarische Donau-Ufer mit der slowakischen Stadt Štúrovo und ist heute eine offene Grenz-Brücke ohne Kontrollen. Ein klassischer Halbtag verbindet die Basilika in Esztergom mit einem Spaziergang über die Brücke, einem Kaffee am Marktplatz in Štúrovo und der Rückkehr zur Donau-Promenade in Esztergom. Wer Lust auf zwei Länder an einem Tag hat, holt sich hier den symbolischen Pass-Stempel ohne reale Grenze und damit ein typisches mitteleuropäisches Donau-Erlebnis.

