Die Ringstraßenroute in der Gruppe ist die klassische Island-Rundreise für alle, die in kurzer Zeit viel sehen wollen. Die Route folgt der Nationalstraße 1 fast einmal rund um die Insel und verbindet Reykjavik, die Südküste, den Vatnajökull, die Ostfjorde, Nordisland und wieder den Westen. Für Gruppen ist sie praktisch, weil die Etappen gut planbar sind und viele Stopps direkt an der Straße liegen. Ideal ist die Tour für Freundesgruppen, Familien mit älteren Kindern und Reisegruppen, die lieber viel Landschaft als lange Städteprogramme wollen. Wer wenig Zeit hat, kann die Route auch in 7 bis 10 Tagen fahren. Entspannter wird es ab 12 bis 14 Tagen.

Die wichtigsten Etappen und Highlights entlang der Ringstraße

Die Ringstraße ist kein einzelner Aussichtspunkt, sondern eine ganze Kette aus Stopps. Genau das macht die Route für Gruppen so einfach. Ihr könnt die Tage nach Fahrzeit und Wetter aufteilen und müsst nicht jeden Abend an denselben Ort zurück. Besonders stark ist die Strecke dort, wo Wasserfälle, Gletscher, schwarze Strände und kleine Orte dicht beieinander liegen. Wer die Klassiker sehen will, plant die Südküste, den Vatnajökull-Raum, die Ostfjorde und den Norden ein. Für Gruppen funktioniert das gut, weil sich mehrere kurze Besichtigungen an einem Tag bündeln lassen.

Südküste: Wasserfälle, schwarze Strände und kurze Wege

Zwischen Selfoss, Vík und Höfn liegen einige der bekanntesten Stopps des Landes. Der Seljalandsfoss ist einer der wenigen Wasserfälle, hinter denen Du entlanggehen kannst. Das klappt am besten mit wasserfester Jacke und festen Schuhen. Nicht weit davon liegt der Skógafoss mit rund 60 Metern Fallhöhe. Die Treppe zur Plattform ist steil, aber oben hast Du einen guten Blick auf Küste und Flusslauf. Für Gruppen ist das ein Stop, der nicht viel Zeit frisst und trotzdem Eindruck macht.

Bei Vík gehört der schwarze Strand Reynisfjara dazu. Dort stehen Basaltsäulen am Felsen, dazu kommen hohe Wellen und oft kräftiger Wind. Ihr solltet hier nur am Rand der Brandung bleiben. Der Strand ist kein Badestop, sondern ein kurzer Naturstopp mit viel Kontrast. Genau diese Mischung aus leichter Erreichbarkeit und deutlichen Landschaftsbildern macht die Südküste für Gruppenreisen so stark.

Vatnajökull-Raum: Jökulsárlón und Diamond Beach

Richtig bekannt wird die Route südöstlich von Höfn. Die Gletscherlagune Jökulsárlón ist eines der meistfotografierten Ziele an der Ringstraße. Eisberge treiben hier im Lagunenwasser, oft mit Robben im Hintergrund. Direkt gegenüber liegt der Diamond Beach, an dem Eisschollen auf schwarzem Sand liegen. Das ist kein langer Strandtag, sondern ein kurzer, sehr klarer Zwischenstopp. Für Gruppen ist das praktisch, weil sich beide Orte in einem Block besuchen lassen.

In der Umgebung liegt auch der Vatnajökull, der größte Gletscher Europas. Geführte Touren auf dem Eis starten meist mit Transfer und Ausrüstung. Das ist eher etwas für Gruppen, die einen aktiven Programmpunkt einbauen wollen. Im Sommer sind Bootstouren auf der Lagune und leichte Gletschererlebnisse besonders gefragt. Im Winter kommen Eisgrotten dazu, wenn die Bedingungen passen.

Ostfjorde: langsamer fahren, mehr anhalten

Die Ostfjorde sind der Teil der Ringstraße, den viele Erstbesucher unterschätzen. Die Straßen sind hier kurviger, die Distanzen wirken auf der Karte klein, dauern aber länger. Dafür bekommt ihr Fjorde, enge Küstenabschnitte und kleine Orte mit Hafenblick. Seyðisfjörður ist einer der bekanntesten Orte der Region. Das Dorf liegt am Ende eines Fjords, hat bunte Holzhäuser und ein ruhiges Ortsbild. Für Gruppen ist es ein guter Übernachtungsort, wenn ihr einen Abend mit weniger Fahrzeit wollt.

Die Ostfjorde eignen sich gut für Reisen mit mehreren Tagen Puffer. Wer den Zeitplan zu eng setzt, verbringt hier schnell zu viel Zeit im Auto. Wer etwas großzügiger plant, kann Wanderungen, kurze Hafenrunden und Fotostopps einbauen, ohne den Tag zu überladen.

Nordisland: Mývatn, Wasserfälle und Walbeobachtung

Im Norden liegt eine der abwechslungsreichsten Etappen der Route. Rund um den Mývatn wechseln Lavafelder, Pseudokrater, Dampffelder und heiße Quellen. Dazu kommen kurze Wege zwischen den Stopps. Das ist für Gruppen angenehm, weil ihr nicht ständig umparken oder lange laufen müsst. Der Dettifoss gehört zu den kräftigsten Wasserfällen Europas und liegt abseits der ganz klassischen Familienroute, ist aber als Tagesziel stark. Wer eher auf Tierbeobachtung setzt, fährt weiter nach Húsavík. Der Ort gilt als einer der besten Ausgangspunkte für Walbeobachtung in Island.

Akureyri ist die größte Stadt im Norden und für Gruppen ein guter Versorgungspunkt. Hier bekommt ihr Supermärkte, Restaurants und mehrere Unterkunftsarten. Wer nach mehreren Naturtagen mal wieder ein bisschen Stadtgefühl will, ist hier richtig. Für viele Gruppen ist Akureyri der Ort, an dem die Reise wieder etwas bequemer wird.

Westisland und Rückfahrt nach Reykjavik

Auf dem Weg zurück Richtung Hauptstadt wird die Route etwas ruhiger. Je nach Zeitplan könnt ihr noch Wasserfälle, Lavafelder oder Küstenabschnitte mitnehmen. Viele Gruppen bauen den letzten Tag bewusst leichter. Nach mehreren Naturetappen ist das sinnvoll, weil die letzten Kilometer oft länger wirken als geplant. Wer die Reise nicht in Eile abschließen will, übernachtet noch einmal in Reykjavik oder in der Nähe des Flughafens in Keflavík.

Was ihr als Gruppe auf der Ringstraße machen könnt

Geführte Gletscherwanderung

Auf dem Vatnajökull oder an kleineren Gletscherzungen laufen Touren meist nur mit Guide. Ihr bekommt Steigeisen, Helm und oft auch Eisgerät. Die Touren dauern je nach Anbieter rund 2 bis 4 Stunden und laufen vor allem von Frühling bis Herbst, teils auch im Winter mit angepasster Route.

Walbeobachtung in Húsavík

Húsavík ist der bekannte Startpunkt für Whale-Watching in Nordisland. Die Touren fahren je nach Wetterlage in die Bucht hinaus. Am besten bucht ihr in der Hauptsaison früh, weil Gruppenplätze schnell weg sind. Wer empfindlich auf Seegang reagiert, sollte die Wetterlage am selben Tag prüfen.

Baden in heißen Quellen

Zum Programm gehören je nach Route die Blaue Lagune, die Sky Lagoon oder natürliche Bäder wie Mývatn Nature Baths. Das ist ein guter Ausgleich nach langen Fahrtagen. Plant dafür eher einen halben Tag ein, besonders wenn ihr mit einer größeren Gruppe unterwegs seid.

Wandern am Reykjadalur

Der kurze bis mittlere Trail ins Reykjadalur führt durch dampfende Hänge zu einem warmen Fluss. Im Sommer ist das ein beliebter Gruppenstopp, weil die Tour ohne komplizierte Technik auskommt. Feste Schuhe reichen oft aus, aber der Boden kann nass und rutschig sein.

Fotostopps an der Südküste

Seljalandsfoss, Skógafoss und Reynisfjara lassen sich gut an einem Tag bündeln. Das ist für Gruppen effizient, weil die Wege kurz bleiben. Wer gerne fotografiert, sollte Morgen- oder Abendlicht einplanen. Dann sind die Kontraste weicher und die Parkplätze meist etwas ruhiger.

Kleine Stadtpausen in Reykjavik und Akureyri

Zwischen den Naturtagen tun Cafés, Bäckereien und gute Abendessen gut. Reykjavik und Akureyri sind dafür die wichtigsten Stops auf der Route. Hier könnt ihr auch Vorräte für den nächsten Tag kaufen, ohne auf teure kleine Tankstellenläden angewiesen zu sein.

Die wichtigsten Stationen im Vergleich

Kriterium
Südküste
Vatnajökull-Raum
Ostfjorde
Mývatn
Reykjavik
Fahrgefühl
Einfach, viele direkte Stopps
Länger, aber gut planbar
Kurvig und langsamer
Kurze Distanzen zwischen den Highlights
Stadtverkehr statt Roadtrip
Typische Highlights
Wasserfälle, schwarzer Strand
Jökulsárlón, Diamond Beach, Gletscher
Fjorde, kleine Orte, Hafenblick
Dampffelder, Krater, heiße Bäder
Museen, Restaurants, Hafen, Shopping
Gruppentempo
Gut für den Einstieg
Braucht klare Zeitfenster
Besser mit extra Puffer
Sehr gut für Tagesstopps
Gut für An- und Abreise
Übernachtung
Viele Hotels und Guesthouses
Weniger Auswahl, früh buchen
Wenige Orte, dafür besonders ruhig
Gut für Basecamp-Nächte
Beste Auswahl in Island
Beste Rolle im Roadtrip
Klassischer Start
Naturhöhepunkt
Entschleunigungsabschnitt
Aktiv- und Wellnessblock
Vorher oder nachher einplanen

Die Route lebt davon, dass ihr nicht jeden Tag gleich plant. Südküste und Mývatn funktionieren gut als feste Blöcke. Die Ostfjorde brauchen mehr Ruhe, Reykjavik ist eher Start- und Endpunkt als Hauptziel.

Anreise und Erreichbarkeit

Die Ringstraßenroute beginnt für die meisten Gruppen in Reykjavik oder direkt nach der Landung in Keflavík. Die Nationalstraße 1 ist das Rückgrat der Route. Ihr könnt die Tour im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn fahren. Für Gruppen ist wichtig, dass die Tagesetappen realistisch bleiben. Inseltypisch sind nicht die Kilometer das Problem, sondern Wetter, Stopps und wechselnde Straßenbedingungen.

Mit dem Auto

Die meisten Gruppen reisen mit Mietwagen, Kleinbus oder organisiertem Reisebus. Vom Flughafen Keflavík geht es über die Route 41 nach Reykjavik und dann weiter auf die Ringstraße. Die Südküste erreicht ihr ab Reykjavik in wenigen Stunden. Der Nordosten und die Ostfjorde brauchen deutlich mehr Zeit. Im Winter solltet ihr auf aktuelle Straßen- und Wetterlagen achten, weil einzelne Abschnitte kurzfristig schwieriger werden können.

Mit der Bahn / dem ÖPNV

Eine klassische Bahnverbindung gibt es in Island nicht. Für Gruppen heißt das: Die Ringstraße funktioniert fast nur mit Auto, Kleinbus oder Busreise. Zwischen Reykjavik und einigen Orten fahren Linienbusse, aber für einen flexiblen Roadtrip sind sie keine echte Alternative. Für Teilstrecken und Tagesausflüge könnt ihr in Reykjavik oder Akureyri auf lokale Busse setzen, aber die Route selbst bleibt klar ein Straßenthema.

Mit dem Flugzeug

Der wichtigste Flughafen ist Keflavík bei Reykjavik. Dort landen die meisten internationalen Flüge. Für den Norden ist Akureyri die zweite sinnvolle Option, wenn ihr die Route nicht komplett auf der Straße starten wollt. Wer aus Deutschland kommt, fliegt meist direkt nach Keflavík. Danach geht es per Mietwagen oder Gruppenbus weiter.

Vor Ort bewegen / Parken

Parken ist an den großen Naturstopps meist möglich, oft aber kostenpflichtig oder mit klaren Parkflächen geregelt. Besonders an stark besuchten Orten wie Seljalandsfoss, Skógafoss und Jökulsárlón solltet ihr nicht auf spontane Lücken hoffen. Bei größeren Gruppen ist es sinnvoll, vorher zu klären, wo der Bus hält und wie lange der Aufenthalt realistisch ist. Auf Schotterparkplätzen lohnt sich vorsichtiges Rangieren, vor allem bei Wind.

Hamburg ca. 2.000 km Flugroute Direktflüge nach Keflavík möglich, weiter per Mietwagen
Berlin ca. 2.100 km Flugroute Meist Flug nach Keflavík, ab dort Roadtrip entlang der Ringstraße
München ca. 2.600 km Flugroute Direkt oder mit Umstieg nach Keflavík, im Sommer gute Verbindungen
Keflavík ca. 50 km Bis Reykjavik rund 45 Minuten mit dem Auto
Akureyri Nordisland Gut als Zwischenstopp oder zweiter Einstieg in die Rundreise

Unterkunft und Verpflegung für Gruppen

Bei einer Gruppenreise entlang der Ringstraße ist die Unterkunft oft der Punkt, der am frühesten gebucht werden sollte. Das liegt nicht nur an der Saison, sondern auch an der Lage. In vielen Orten gibt es wenige Zimmer, und die Auswahl schrumpft schnell, wenn mehrere Gruppen dieselbe Route fahren. Praktisch sind Hotels und Guesthouses mit eigenem Bad, gutem Frühstück und Parkplatz. Für eine größere Runde lohnt sich auch ein Ferienhaus, wenn ihr selbst kochen wollt und euch abends nicht auf mehrere Tische verteilen möchtet.

Bei der Verpflegung solltet ihr mit eher einfachen, aber guten Standards rechnen. In Reykjavik und Akureyri gibt es die größte Auswahl. Auf dem Land sind Cafés, Tankstellenküchen und Restaurants in Guesthouses oft die realistische Lösung. Typische Gerichte sind Fisch, Lamm, Suppen und Skyr. Wer in der Gruppe Kosten im Griff behalten will, kann mittags mit Take-away arbeiten und abends gezielt in einem Ort mit mehr Auswahl essen.

Geeignete Unterkunftsprofile entlang der Route

In Reykjavik passen zentrale Stadthotels gut als An- und Abreisepunkt. Entlang der Südküste sind einfache Hotels und Guesthouses mit Parkplatz praktisch. In der Gegend um Höfn und Jökulsárlón solltet ihr früh buchen, weil die Auswahl überschaubar ist. Die Ostfjorde funktionieren gut mit kleinen Pensionen oder Hotels in Ortlage, während Akureyri die beste Mischung aus Auswahl und Komfort bietet. Wer wellnessorientiert reist, plant lieber einzelne Bäder und Thermalstopps ein statt ein klassisches Spa-Hotel zu suchen.

Praktische Tipps für die Ringstraßenroute in der Gruppe

  • Früh buchen lohnt sich

    In Island sind gute Unterkünfte entlang der Ringstraße oft Monate vorher weg. Das gilt besonders für Höfn, Vík, die Ostfjorde und Akureyri. Wenn ihr in der Gruppe reist, solltet ihr erst die Zimmer sichern und dann die Feineinteilung machen.

  • Weniger Stopps, dafür bessere Stopps

    Die Route wirkt auf der Karte kompakt, aber durch Wetter, Fotos und Parkplatzwechsel verliert ihr schnell Zeit. Plant lieber drei gute Stopps pro Tag als sechs kurze. Das macht die Gruppe entspannter und die Tage klarer.

  • + Wechselkleidung gehört immer ins Auto

    Am Seljalandsfoss, an der Südküste und bei den heißen Quellen wird ihr schnell nass. Eine trockene Schicht im Wagen spart viel Frust. Auch im Sommer kann der Wind kalt sein.

  • i Der Norden braucht mehr Zeit

    Viele Gruppen unterschätzen die Distanzen zwischen Ostfjorden, Mývatn und dem Rückweg nach Reykjavik. Rechnet in Island nicht nur mit der reinen Kilometerzahl. Die Fahrzeit ist oft der bessere Maßstab.

  • Tankstopps nicht auf den letzten Moment schieben

    Außerhalb der größeren Orte sind Tankstellen nicht immer dicht gesetzt. Füllt lieber früher nach, besonders im Osten und Norden. Das ist für Gruppenfahrten entspannter als eine knappe Restreichweite.

  • Barrierefreiheit ist unterschiedlich

    Einige Naturstopps haben gut ausgebaute Wege, andere nicht. Seljalandsfoss, Skógafoss und Teile von Reykjavik sind einfacher als etwa Reynisfjara oder manche Gletscherzugänge. Wenn jemand in der Gruppe eingeschränkt mobil ist, sollte die Route vorab abgestimmt werden.

  • Lange Tage im Sommer nutzen

    Im Juni und Juli habt ihr sehr lange Helligkeit. Das ist perfekt für Gruppen, weil ihr den Abend flexibel nutzen könnt. Ihr müsst dann aber trotzdem Pausen einplanen, sonst wird der Tag zu voll.

  • Wind und Regen gehören dazu

    Island bleibt auch im Sommer wechselhaft. Besonders an der Südküste können Böen plötzlich stark werden. Eine Regenjacke, Mütze und gutes Schuhwerk sind keine Option, sondern Standard.

Insider-Tipps für eure Route

Kleine Orte statt nur große Namen

Wenn ihr nur die bekannten Orte anfahrt, wird die Route schnell hektisch. Ein Abend in einem kleinen Ort in den Ostfjorden oder ein längerer Stopp in Akureyri bringt mehr Ruhe in die Reise. Das gilt besonders, wenn mehrere Leute in der Gruppe unterschiedliche Interessen haben.

Früh oder spät an den Hotspots

Seljalandsfoss, Skógafoss und Jökulsárlón sind tagsüber oft voll. Wer mit der Gruppe früh losfährt oder den Abend nutzt, hat deutlich mehr Platz. Das ist nicht nur angenehmer, sondern auch praktischer für Fotos und Parken.

Frage: 7 Tage oder 14 Tage?

Beispiel für einen guten Gruppenablauf

HÄUFIGE FRAGEN

Wie viele Tage braucht man für die Ringstraßenroute in der Gruppe?

Für die wichtigsten Stationen reichen 7 bis 10 Tage, wenn ihr straff plant. Entspannter sind 12 bis 14 Tage, vor allem wenn ihr die Ostfjorde und den Norden nicht nur im Vorbeifahren sehen wollt. Für Gruppen ist das meist die bessere Wahl, weil Wetter und Pausen mehr Spielraum bekommen.

Wann ist die beste Reisezeit für die Ringstraße in Island?

Für klassische Rundreisen sind Juni bis September am angenehmsten. Dann sind die Straßen meist besser planbar und die Tage lang. Für Nordlichter ist eher der Zeitraum von September bis März interessant.

Ist die Ringstraßenroute auch für Gruppen ohne Island-Erfahrung geeignet?

Ja, wenn ihr die Tage nicht zu voll packt. Die Route ist klar ausgeschildert und viele Highlights liegen direkt an oder nahe der Ringstraße. Wichtig sind gute Planung, vernünftige Fahrzeiten und flexible Wetterpuffer.

Braucht man für die Ringstraße einen Geländewagen?

Für die eigentliche Ringstraße meistens nicht. Ein normaler Mietwagen reicht in der Hauptsaison oft aus. Im Winter oder bei Abstechern auf Schotter- und Hochlandstraßen kann ein robusteres Auto sinnvoll sein, aber die Hauptroute selbst ist gut machbar.

Welche Stationen darf man auf der Ringstraße nicht verpassen?

Zu den Klassikern gehören Seljalandsfoss, Skógafoss, Reynisfjara, Jökulsárlón und der Diamond Beach. Im Norden sind Mývatn und Húsavík starke Stopps. Wenn ihr Zeit habt, lohnt sich auch ein Abstecher nach Seyðisfjörður in den Ostfjorden.

Ist die Ringstraßenroute im Winter sinnvoll?

Ja, aber nur mit mehr Zeit und guter Vorbereitung. Die Tage sind kurz, und Wetter sowie Straßenlage können den Plan ändern. Für Gruppen ist Winter nur dann sinnvoll, wenn ihr flexibel bleibt und nicht jeden Abschnitt an einem festen Tag erzwingen müsst.

Wie teuer ist eine Gruppenreise entlang der Ringstraße?

Island ist insgesamt eher teuer, vor allem bei Unterkünften, Mietwagen und Essen. Mit einer Gruppe lassen sich Kosten oft besser teilen, besonders bei Häusern und Kleinbussen. Das Preisniveau liegt im Vergleich zu vielen anderen europäischen Roadtrips klar im oberen Bereich.

Kann man die Ringstraße als Selbstfahrergruppe machen?

Ja, genau dafür eignet sich die Route sehr gut. Ihr solltet aber vorab klären, wer fährt, wer navigiert und wie lang die Etappen maximal sein dürfen. Gerade in den Ostfjorden und im Norden hilft ein klarer Tagesplan.

Welche Orte eignen sich als Übernachtungsstopps?

Gute Zwischenstopps sind Vík, Höfn, Seyðisfjörður, Akureyri und Reykjavik. Je nach Tempo könnt ihr auch kleinere Orte dazwischen wählen. Wichtig ist eher die Lage zur Tagesroute als ein bestimmtes Hotel.

Kann man auf der Ringstraße auch baden oder Wellness einbauen?

Ja, und das lohnt sich sehr. Besonders beliebt sind Blaue Lagune, Sky Lagoon und Mývatn Nature Baths. Solche Stopps passen gut nach längeren Fahrtagen und geben der Gruppe eine gute Pause.
Was denkst du? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare — wir lesen jedes Feedback und antworten gern.
Kommentar schreiben →