Geschichte der Lost Places in Hamburg

Bis zu 10.000 Menschen fanden einst Schutz in diesem massiven Luftschutzbunker auf St. Pauli – ein beeindruckendes Zeugnis der Kriegszeit, das heute ganz anders wirkt. Ursprünglich aus Stahlbeton errichtet, hat der sogenannte Grüne Bunker nicht nur die Luftangriffe überstanden, sondern auch einen bemerkenswerten Wandel erlebt. Nach dem Krieg diente er noch als Notunterkunft, bevor er in den 60ern aufgegeben wurde. Interessanterweise begann ab den 70ern eine regelrechte kulturelle Verwandlung: Kreative und Künstler entdeckten den Bunker für sich und hauchten ihm neues Leben ein.
Was mich besonders überrascht hat: Inzwischen ist das Gelände umfassend saniert worden – das hat fast fünf Millionen Euro verschlungen! Ein grüner Garten auf dem Dach sorgt für eine ungewöhnliche Ruhe-Oase über der Stadt, fast wie ein geheimer Rückzugsort mitten in Hamburg. Öffentlich zugänglich ist das Gelände zwar, aber die Zeiten variieren stark – am besten checkst du das vor deinem Besuch. Für Konzerte und kulturelle Events liegen die Tickets meist zwischen zehn und dreißig Euro, was ich ehrlich gesagt für dieses besondere Ambiente ziemlich fair finde.
Wer hierherkommt, spürt nicht nur die Geschichte unter den Füßen, sondern erlebt auch die faszinierende Verschmelzung von Vergangenheit und Gegenwart. Der Grüne Bunker ist weit mehr als ein Relikt – er zeigt dir Hamburgs Fähigkeit zur Wandlung und Kreativität auf wunderbar eindrucksvolle Weise.
- Entstehung und Bedeutung
Ungefähr 28 Meter hoch ragt der sogenannte Grüne Bunker an der Feldstraße empor – ein gewaltiger Brocken aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs, der einst bis zu 6.000 Menschen Schutz bot. Etwa 60 mal 40 Meter misst die Grundfläche dieses Ungetüms, das zwischen 1942 und 1944 erbaut wurde. Was mich daran besonders fasziniert: Dieser Ort hat sich regelrecht neu erfunden. Lange lag er brach, düster und vergessen – dann begann in den 1990er Jahren eine bemerkenswerte Transformation.
Seit Anfang des neuen Jahrtausends sprießen auf dem Dach des Bunkers Pflanzen und Blumen, als ob die Natur sich Stück für Stück ihr Terrain zurückerobert. Ein grüner Garten ist entstanden, der nicht nur Ruhe schenkt, sondern auch ein kleines Biotop für Insekten und Vögel darstellt – genau deshalb heißt der Ort heute eben Grüner Bunker. Ehrlich gesagt hätte ich nie gedacht, dass aus einem stählernen Kriegsrelikt so etwas Nachhaltiges und Lebendiges werden kann.
Klar, rein kannst du meist nur im Rahmen spezieller Führungen gegen eine kleine Gebühr – die Öffnungszeiten schwanken nämlich je nach Veranstaltung. Doch allein von außen spürt man fast das Gewicht der Geschichte und zugleich einen Hauch von Hoffnung auf Wandel und Zukunft. So steht dieser Lost Place nicht nur für dunkle Zeiten, sondern auch dafür, wie Hamburg aus Altbekanntem etwas ganz Neues schafft – ein echtes Symbol für Veränderung und Durchhaltevermögen.
- Entwicklung im Laufe der Zeit
Rund 23.000 Quadratmeter und bis zu 2,5 Meter dicke Wände – der Grüne Bunker ist wirklich ein Koloss, der sofort ins Auge sticht. Ursprünglich als schützender Luftschutzbunker für die Hamburger Bevölkerung gedacht, hat sich dieser Ort im Laufe der Zeit ganz schön gewandelt. Nach dem Krieg fristete er erstmal ein Dasein als Lagerraum, bevor er irgendwann in den 90ern ziemlich in Vergessenheit geriet. Was ich persönlich faszinierend finde: In den letzten Jahren haben kreative Köpfe hier richtig was bewegt. Künstler und Stadtplaner haben daraus einen lebendigen Ort geschaffen, der mittlerweile mit einem Café, Ateliers und Veranstaltungsräumen eine überraschend neue Atmosphäre verbreitet.
Das vielleicht Coolste daran? Die Fassade des Bunkers ist komplett begrünt – mit Pflanzen und sogar kleinen Bäumen. Das macht aus dem einstigen Militärbau einen grünen Rückzugsort mitten in der Stadt. Du kannst ihn meist an Wochenenden besuchen oder bei speziellen Events – oft ist der Eintritt frei, allerdings variieren die Preise bei manchen Veranstaltungen. Für mich zeigt das ziemlich gut, wie Hamburg alte Bauwerke nicht einfach verstauben lässt, sondern ihnen eine zweite Chance gibt, damit Vergangenheit und heutiges Stadtleben auf spannende Weise zusammenkommen.

Bekannte Lost Places in Hamburg


Ungefähr 20 Meter unter der Erde verbirgt sich der Bunker an der Feldstraße, ein Ort, der nicht nur Geschichte atmet, sondern heute überraschend lebendig wirkt. Hier gibt es ein Hotel und sogar ein Restaurant – ziemlich ungewöhnlich für so einen einst düsteren Luftschutzbunker, oder? Die muffigen Gänge hallen noch von den Erzählungen des Zweiten Weltkriegs, während moderne Beats bei Veranstaltungen für Kontrast sorgen. Ebenfalls einen Blick wert ist die alte Harburger Zollstation. Das Gebäude steht seit Jahren leer, aber sein Charme aus massiven Backsteinmauern und großen Fenstern bleibt unübersehbar. Wer sich für Industriearchitektur begeistern kann, wird hier mit einem Stück historischer Handwerkskunst belohnt – ziemlich cool für alle, die das Verborgene in Hamburg erkunden möchten.
In der Nähe der Reeperbahn findest du ein verlassenes Wohnhaus der früheren „Eisenbahner-Wohnungsbaugesellschaft“. Es wirkt fast wie eingefroren in der Zeit: zerbrochene Scheiben, Graffiti an den Wänden und diese eigenartige Mischung aus Einsamkeit und Geschichten vergangener Tage. Etwa genauso geheimnisvoll – und wohl einer der faszinierendsten Lost Places überhaupt – ist die niemals genutzte U-Bahn-Station Hafenstraße. Ohne Züge und Fahrgäste liegt sie unterirdisch da und spiegelt eine Idee wider, die nie Wirklichkeit wurde. Ehrlich gesagt hat dieser Ort eine fast gespenstische Atmosphäre, die dich sofort in ihren Bann zieht.
Eines solltest du allerdings wissen: Viele dieser Orte sind nicht frei zugänglich. Oftmals werden sie nur bei geführten Touren geöffnet, was dir zumindest spannende Details zur Geschichte und Architektur zusichert. Respekt vor dem Unbekannten ist dabei Pflicht – denn manche Plätze sind privat oder eben auch nicht ganz ungefährlich.
- Bunker am Heiligengeistfeld
Rund 20.000 Quadratmeter misst der Bunker am Heiligengeistfeld, der mit seiner auffälligen grünen Fassade sofort ins Auge fällt – ein ungewöhnlicher Anblick mitten in Hamburg. Tatsächlich stammt diese Farbe nicht von ungefähr, sondern von der üppigen Begrünung auf dem Dach, die das massive Bauwerk auflockert und zugleich zu einem kleinen Biotop inmitten des urbanen Dschungels macht. Bis zu zehn Meter ragt der Bunker in die Höhe und zeigt so eindrucksvoll, wie mächtig diese Überreste des Zweiten Weltkriegs sind.
Im Inneren hat sich einiges getan: Aus dem einstigen Flakbunker wurde ein vielseitiges Kulturzentrum, das heute regelmäßig geöffnet ist – meistens von Dienstag bis Sonntag zwischen 10 und 18 Uhr. Das Beste daran? Der Eintritt ist meistens kostenlos! Nur für spezielle Führungen oder Veranstaltungen musst du mit ein paar Euro rechnen, aber das lohnt sich wirklich – denn dort bekommst du spannende Einblicke in die Geschichte dieses Ortes und seine Umgestaltung.
Mir persönlich hat besonders gefallen, wie sich Geschichte und Natur hier verbinden. Du kannst fast spüren, wie die Vergangenheit durch die dicken Wände hallt – und gleichzeitig spürt man den frischen Duft der Pflanzen auf dem Dach. Ein echtes Beispiel dafür, wie Stadtentwicklung heute aussehen kann: alte Mauern bewahren, aber neu beleben und für eine bessere Umwelt sorgen. Für mich war der Grüne Bunker deshalb nicht nur eine Reise zurück in die Geschichte, sondern auch ein überraschender Ort voller Leben.
- Alte Teppichfabrik in Altona
Drei Stockwerke hoch ragt das Backsteingebäude der alten Teppichfabrik in Altona in den Himmel – mit seinen großen, staubverhangenen Fenstern, die früher das Tageslicht ungefiltert hereinließen. Hier wurde einst emsig an hochwertigen Teppichen gearbeitet, doch heute erzählen zerfallene Wände und verrostete Maschinen von einer ganz anderen Geschichte. Ehrlich gesagt wirkt der Ort wie ein eingefrorenes Zeitfenster zwischen einstiger Industrieblüte und urbanem Verfall – ziemlich beeindruckend, wenn du ein Faible für solche Lost Places hast. Allerdings solltest du wissen: Es gibt keine offiziellen Öffnungszeiten oder Eintrittspreise, denn die Fabrik ist nicht öffentlich zugänglich. Ein bisschen Mut und Respekt sind also angesagt, falls du dich auf Entdeckungstour wagst. Manche Stellen wirken ziemlich brüchig, weshalb Sicherheit hier wirklich kein Nebenthema ist. Rundherum findest du diese typische industrielle Atmosphäre – rau, kantig und irgendwie melancholisch – die gerade Fotografen und Geschichtsinteressierte wohl anzieht. Der Zauber liegt nicht nur im Zerfall selbst, sondern auch in der Erinnerung daran, dass hier früher jahrzehntelang Leben und Arbeit pulsierte. Ganz ehrlich: Wer in Hamburg gerne abseits der Touristenpfade unterwegs ist, darf diesen Ort kaum verpassen – wenn er sich gut vorbereitet.
Verborgene Schätze der Hansestadt

Überraschend imposant wirkt der Grüne Bunker in Altona, wenn man vor seinen massiven Betonwänden steht. Obwohl das Innere für die Öffentlichkeit meist verschlossen ist, finden hier hin und wieder kulturelle Veranstaltungen statt – eine richtig spannende Mischung aus Geschichte und zeitgenössischer Kunst. Wer Glück hat, kann bei einer Führung das dunkle Loch von innen erleben, aber Achtung: Ohne Anmeldung geht da kaum was. Etwa 15 Minuten mit der S-Bahn bringt dich zur alten Wasserwerksanlage in Harburg, einem echten Industriejuwel. Die dicken Backsteinmauern und die alten Pumpen erzählen von einer Zeit, als Hamburgs Wasserversorgung noch echte Schwerarbeit bedeutete. Leider sind auch hier viele Bereiche nicht frei zugänglich – gelegentlich gibt’s jedoch Führungen, bei denen du hinter die Kulissen schauen kannst.
Das ehemalige „Haus der Jugend“ in der HafenCity bleibt dagegen ein fast mystischer Lost Place. Die Ruinen strahlen eine eigenartige Ruhe aus, fast so, als würde man durch einen Film laufen, der von vergangenen Zeiten erzählt. Eine Ecke weiter findest du auf der Elbinsel Kaltehofe das „Wasserkunst“-Gelände mit seinen verwinkelten Wasserwegen und einer alten Pumpstation, die fast wie ein Relikt aus einer anderen Welt wirkt. Diese Orte öffnen sich meist nur sporadisch für Besucher – mal zu Events, mal zu Führungen –, weshalb es sich echt lohnt, vorher genau zu checken, wann und wie man rein darf. Ehrlich gesagt: Gerade dieses begrenzte Zeitfenster macht den Reiz aus – diese verborgenen Schätze Hamburgs haben etwas besonders Geheimnisvolles.
- Geheimnisvolle Untergrundgänge
Ungefähr 15 bis 25 Euro zahlst du für eine Tour durch die geheimnisvollen Untergrundgänge Hamburgs – je nachdem, wie lang die Führung ist und wer sie anbietet. Die Plätze sind oft schnell weg, also besser vorher reservieren, sonst stehst du vielleicht blöd vor verschlossenen Türen. Besonders spannend sind die verwinkelten Gänge unter der Speicherstadt und der Hafencity. Diese labyrinthartigen Wege wurden damals zur Lagerung von Waren genutzt und haben heute so etwas Magisches an sich. Beim Betreten spürst du fast den Duft von altem Holz und feuchten Steinen – ein bisschen unheimlich, aber gerade deshalb richtig faszinierend.
Ein ganz anderes Gefühl vermittelt der berühmte Grüne Bunker an der Feldstraße, den man bei speziellen Führungen auch von innen sehen kann. Das mächtige Bauwerk wirkt mit seiner dicken Betonhülle fast unwirklich, wenn du durch die düsteren Gänge läufst. Hier kannst du dir gut vorstellen, wie Menschen damals Schutz gesucht haben – und gleichzeitig fühlt sich der Ort heute fast futuristisch an. Allerdings variieren die Öffnungszeiten stark, meistens finden Führungen an Wochenenden statt. Ohne Anmeldung solltest du dich nicht auf gut Glück dorthin wagen.
Ehrlich gesagt habe ich mich bei manchen verlassenen Fabriken oder Wohnhäusern gefragt, ob das Erkunden da überhaupt legal ist – viele dieser Lost Places sind nur mit Vorsicht zu betreten und meistens tabu. Wer aber neugierig auf Hamburgs verborgene Seiten ist, bekommt mit diesen unterirdischen Schätzen eine richtig spannende Portion Geschichte und Geheimnis serviert. So entdeckst du selbst Orte, die viele gar nicht wahrnehmen – wirklich beeindruckend!
- Vergessene Industriegebäude
15 Minuten Fußweg von der Feldstraße entfernt steht ein Ort, der Geschichte atmet: der Bunker, der im Zweiten Weltkrieg als Luftschutzraum diente. Heute hat sich das massive Betonmonument gewandelt und wird für kulturelle Veranstaltungen genutzt – naja, zumindest meistens. Führungen finden regelmäßig statt, allerdings schwanken die Öffnungszeiten etwas, und für spezielle Events musst du meist einen kleinen Eintritt zahlen. Ehrlich gesagt ist es ziemlich spannend, wie hier Vergangenheit und Gegenwart verschmelzen. Weniger bekannt, aber nicht weniger faszinierend, ist die alte Rampe des Elbtunnels in Rothenburgsort. Das Bauwerk aus den frühen 1900ern zieht vor allem Fotografen und Urban Explorer an – die Mischung aus Rost, patinierter Metallstruktur und dem rauen Hafen-Charme sorgt für richtig gute Bilder. Zugang hast du dort nur mit Genehmigung; wildes Betreten solltest du besser lassen.
Im Harburger Stadtteil gibt’s noch mehr Industrieromantik: Die verlassenen Hallen einer alten Maschinenfabrik sind ungefähr so, als würdest du in ein Stück Hamburger Wirtschaftsgeschichte eintauchen. Die Gebäude sind zwar nicht ohne Weiteres auf eigene Faust zugänglich, aber bei geführten Touren kannst du dir das wirklich ansehen. Übrigens existiert auch der sogenannte „Grüne Bunker“ – gebaut in den 60ern und heute kreativ genutzt. Es gibt dort verschiedene kulturelle Projekte, und irgendwie schlägt das Herz dieses Ortes genau zwischen Vergangenheit und neuem Leben. So fühlt sich Hamburg abseits der bekannten Pfade eben an: lebendig, geheimnisvoll und voller Überraschungen.

Sicherheitsvorkehrungen und Vorsichtsmaßnahmen


Der Grüne Bunker auf St. Pauli hat so seine eigenen Eigenheiten, was die Sicherheit angeht. Zum Beispiel sind die inneren Räume oft ziemlich düster – eine Taschenlampe ist also keine schlechte Idee, wenn du nicht im Dunkeln herumtappen willst. Rutschige Stellen gibt’s ebenfalls, gerade bei feuchtem Wetter sollte man echt vorsichtig sein. Festes Schuhwerk ist also Pflicht, damit du nicht den Boden küsst und dir das Abenteuer unangenehm versaut wird. Übrigens: Alleine reinzugehen wäre nicht ratsam; in der Gruppe fühlt man sich einfach sicherer – falls doch mal was schiefgeht, kann schnell jemand helfen.
Zudem schwanken Öffnungszeiten und Zugangsmöglichkeiten des Bunkers je nach Saison, da er nicht dauerhaft frei zugänglich ist. Ein kurzer Check im Vorfeld kann dich vor bösen Überraschungen bewahren – manchmal laufen Führungen oder der Eintritt kostet ein paar Euro, die sich meistens aber lohnen, weil du sonst kaum an sonst verborgene Ecken kommst. Berühre möglichst keine Wände oder Stützen! Manche Strukturen sind wohl nicht mehr ganz stabil und könnten das Gleichgewicht stören oder gar gefährlich werden.
Wettertechnisch solltest du auch ein bisschen mitdenken: Nasse Böden erhöhen das Risiko von Ausrutschern enorm. Also besser nochmal überlegen, ob der Spaziergang gerade sinnvoll ist. Und nicht zuletzt: Respektiere die Regeln vor Ort – sie dienen deiner Sicherheit und helfen dabei, solch spannende Orte für alle erhalten zu können. So kannst du entspannt eintauchen in diese geheimnisvolle Welt ohne ungewollte Zwischenfälle.
- Risiken beim Erkunden von Lost Places
Der Grüne Bunker auf St. Pauli ist echt ein spannender Ort, aber man sollte dort keine falsche Sicherheit spüren. Teile der Bausubstanz wirken ziemlich brüchig – hier und da können Mauerstücke runterfallen, und unter den Füßen knirscht es manchmal gefährlich. Als Besucher hast du es mit instabilen Böden zu tun, die nicht nur Stolperfallen sein können, sondern auch so manche Überraschung wie scharfe Metallreste oder sogar potenziell gesundheitsschädlichen Stoffen wie Asbest bereithalten. Das macht einen kleinen Ausflug zum echten Abenteuer, das aber mit einem gehörigen Sicherheitsrisiko daherkommt.
Außerdem ist’s nicht überall erlaubt, einfach reinzugehen – viele Lost Places in Hamburg sind abgesperrt und offiziell nicht zugänglich. Unerlaubtes Betreten kann deshalb nicht nur ziemlich gefährlich, sondern auch rechtlich problematisch werden. Für den Grünen Bunker gibt’s tatsächlich offizielle Führungen, bei denen nicht nur die Geschichte beleuchtet wird, sondern auch jede Menge Tipps zur eigenen Sicherheit dabei sind – ehrlich gesagt die beste Wahl, wenn du keine Lust auf Ärger haben willst.
Wer mal ohne Führung unterwegs ist, sollte auf jeden Fall gute Taschenlampen dabei haben – viele Ecken sind richtig düster und schlecht ausgeleuchtet. Das erhöht das Risiko, irgendwo anzuecken oder zu stolpern. Und ganz unabhängig von der Technik: Immer schön aufmerksam bleiben und lieber einen Schritt zurückgehen, wenn dir etwas komisch vorkommt. Am Ende macht genau das die Erkundung solcher abgelegenen Orte spannend – aber eben auch ein bisschen knifflig.
- Tipps für ein sicheres Abenteuer
15 Minuten Fußweg vom Trubel St. Paulis entfernt, wartet der Grüne Bunker mit seiner ungewöhnlichen Begrünung auf neugierige Entdecker. Ehrlich gesagt ist es nicht ganz einfach, einfach so reinzugehen – denn viele Bereiche sind nur im Rahmen von geführten Touren zugänglich, die manchmal auch kostenpflichtig sind und je nach Anbieter variieren können. Ein wichtiger Tipp vorneweg: Geh am besten nicht allein hin. Gerade in verlassenen Gebäuden kann das Terrain ziemlich uneben sein, und festes Schuhwerk solltest du wirklich dabeihaben, sonst rutschst oder stolperst du schnell mal.
Die Öffnungszeiten? Gibt es nicht wirklich – der Zugang hängt stark vom Wetter und der Pflege des Geländes ab. So kann es durchaus passieren, dass du kurzfristig keinen Eintritt bekommst, wenn gerade Wartungsarbeiten stattfinden oder die Pflanzen einen besonders starken Wachstumsschub haben. Für mich war das fast ein Abenteuer für sich, denn ich musste vorab immer wieder aktuelle Infos einholen, um den Besuch gut zu timen.
Vorsicht gilt übrigens nicht nur für dich selbst, sondern auch für die Umwelt. Der Bunker lebt von seiner wilden grünen Fassade – hinterlasse also keine Spuren, denn solche einzigartigen Orte wollen wir alle möglichst lange erhalten. Und gerade dieser Kontrast zwischen Beton und Natur macht den Reiz aus – wer will da schon Müll oder Graffiti hinterlassen?