Borkum ist mit rund 30 Quadratkilometern Fläche die größte und mit Abstand westlichste der sieben bewohnten Ostfriesischen Inseln und gehört trotz niederländischer Nachbarschaft zum niedersächsischen Landkreis Leer. Etwa 5.200 Menschen leben dauerhaft auf der Hochseeinsel, die als einzige der Ostfriesen weit genug vor der Küste liegt, um echtes Hochseeklima zu bieten — ein Reizklima, das Borkum seit 1850 als anerkanntes Nordseeheilbad führt. Rund um den Ort spannt sich eine fast 26 Kilometer lange Sandstrandkette, hinter den Dünen breitet sich der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer aus, der seit 2009 als UNESCO-Welterbe geschützt ist. Zwei Leuchttürme, eine über 130 Jahre alte Inselbahn und die Walfänger-Häuser im Ortskern erzählen die Geschichte einer Insel, die früh vom Tran lebte und heute vom sanften Tourismus.
Anreise und Erreichbarkeit
Borkum liegt rund 30 Kilometer vor der ostfriesischen Festlandküste in der Mündung der Ems und ist damit die am weitesten draußen liegende Ostfriesische Insel. Wer anreist, plant immer eine Schifffahrt mit ein — entweder ab Emden auf deutscher Seite oder ab Eemshaven in den Niederlanden. Die Reederei AG Ems betreibt mit den Schiffen Borkum I bis Borkum IV einen ganzjährigen Linienverkehr; daneben fahren ein Katamaran und im Sommer Saisonschiffe.
Mit dem Auto
Über die A31 erreicht man Emden direkt; die Anschlussstelle Emden-West führt nach wenigen Minuten zum Fährhafen Borkumkai. Wer aus Süden oder Westen kommt, nutzt häufig die Route über die niederländische A7 und A31 nach Eemshaven, von wo die Fähre etwas kürzer unterwegs ist. Auf dem Festland stehen bewachte Parkplätze direkt am Hafen, sowohl in Emden als auch in Eemshaven, mit Tages- und Wochenpreisen.
Mit der Bahn und dem ÖPNV
Der Bahnhof Emden Außenhafen liegt unmittelbar am Fähranleger; IC- und RE-Züge halten dort ohne Umsteigen. Vom Bahnsteig sind es wenige Schritte zum Schalter der AG Ems. Auf Borkum selbst übernimmt die historische Inselbahn ab 1888 den Transfer vom Hafen quer durch die Dünen ins Stadtgebiet — die Fahrt von rund sieben Kilometern Länge ist Teil des Ankommens und im Fährticket häufig inklusive.
Mit dem Flugzeug
Borkum besitzt einen kleinen Flugplatz auf der Insel selbst, der von der Frisia Luftverkehr GmbH ab Emden, Harle oder Norddeich bedient wird. Für Allgemeintouristen ist der Anflug Nischenoption; größere Anreisen erfolgen über die Flughäfen Bremen oder Groningen Eelde mit Weiterreise per Zug oder Mietwagen zum Fährhafen.
Vor Ort bewegen und Parken
Borkum ist eine ausgesprochen autoarme Insel — Pkw dürfen nur mit Sondergenehmigung mitgenommen werden, etwa für längere Kuraufenthalte. Gäste bewegen sich mit der Inselbahn, mit dem Fahrrad, zu Fuß oder mit den ortsüblichen Elektro-Bussen und Pferdekutschen. Mietfahrräder gibt es an mehreren Stellen im Ort, Lastenräder und E-Bikes sind verbreitet. Die kompakte Größe macht es möglich, von der Promenade in einer guten halben Stunde an jeden Strandabschnitt zu kommen.
Wahrzeichen, Strände und Naturräume
Die Insel lebt vom Wechsel zwischen weiten Stränden auf der Nordseite und stilleren Wattflächen im Süden. Dazwischen liegen Dünenzüge, kleine Wäldchen und die Greune Stee — ein Naturschutzgebiet, das eines der wenigen größeren Süßwasserfeuchtgebiete einer deutschen Nordseeinsel beherbergt. Die beiden Leuchttürme markieren bis heute den Charakter Borkums als Seezeichen-Insel.
Der Alte Leuchtturm von 1576
Der Alte Leuchtturm im Ortskern gilt als der älteste seiner Art in Norddeutschland und stammt im Kern aus dem Jahr 1576. Mit seinen rund 45 Metern Höhe diente er Jahrhunderte lang als Seezeichen für die Emsmündung, bis ein Brand 1879 sein Leuchtfeuer beendete. Heute ist er als Aussichtsturm zugänglich und bietet vom Umlauf einen Rundblick über die Dünen, die Stadt und bei klarer Sicht bis zum Festland.
Der Große Leuchtturm von 1879
Nur wenige hundert Meter entfernt steht der Große Leuchtturm, der nach dem Brand des alten Turmes 1879 errichtet wurde. Mit 60 Metern Höhe ist er bis heute aktives Seezeichen und einer der höchsten Leuchttürme an der deutschen Nordseeküste. Über rund 300 Stufen geht es nach oben — wer den Aufstieg möglich macht, wird mit einem 360-Grad-Panorama über die gesamte Insel belohnt.
Borkumriff-Feuerschiff
Im Schutzhafen liegt das Feuerschiff Borkumriff als Museumsschiff vor Anker. Es war bis 1988 als schwimmendes Seezeichen vor der Insel im Einsatz und beherbergt heute das Nationalpark-Schiff mit Ausstellungen rund um das Wattenmeer-Welterbe. Wer den Schiffsrumpf betritt, bekommt einen guten Eindruck davon, wie die Besatzungen früher monatelang auf See lebten — und wie eng die Geschichte Borkums mit der Schifffahrt verknüpft ist.
Greune Stee und Dünenlandschaft
Die Greune Stee im Ostteil der Insel ist eines der ältesten Naturschutzgebiete Niedersachsens und wirkt mit ihren alten Bäumen, Schilfgürteln und Süßwasserflächen wie eine kleine Oase mitten in der ansonsten kargen Inselwelt. Möwen, Brandgänse und Strandläufer sind hier ebenso häufig zu beobachten wie Kaninchen in den umliegenden Dünen. Die Wege sind gut markiert, das Verlassen der Pfade ist aus Schutzgründen nicht möglich.
Die sechs Strand- und Naturhighlights im Überblick
Nordstrand mit Promenade
Direkt unterhalb des Kurhauses zieht sich der zentrale Nordstrand entlang, mit Strandkörben, Buhnen und der gemütlichen Promenade als Verbindung zwischen Ort und Meer. Hier finden Konzerte, Veranstaltungen und das tägliche Spaziergänger-Treiben statt.
FKK-Strand im Westen
Im Westen der Insel gibt es einen ausgewiesenen FKK-Bereich, der traditionell ruhiger ist und vor allem von Stammgästen geschätzt wird. Die Anreise erfolgt zu Fuß über die Promenade oder per Fahrrad in etwa zwanzig Minuten vom Ortskern.
Ostlanddünen
Hinter dem Ortsteil Ostland erstrecken sich weitläufige Wanderdünen, die zum Teil bis zu 27 Meter hoch sind. Ein markierter Pfad führt durch die Hügel und endet an einem stillen, breiten Sandstrand abseits der Hauptpromenade.
Wattenmeer-Wattführungen
Geführte Wattwanderungen starten je nach Tide vom Südstrand und führen in das Welterbe-Gebiet. Die Touren dauern meist zwei bis drei Stunden und sind nur mit ortskundigen Wattführern möglich, da Priele und Strömungen tückisch sein können.
Inselbahn-Fahrt
Die historische Inselbahn fährt seit 1888 vom Anleger ins Stadtgebiet und bietet eine kleine Zeitreise. Zwischen Reederlokomotiven und Personenwagen geht es gemütlich durch Dünen und Salzwiesen — Strecke etwa sieben Kilometer, Fahrtzeit gut zwanzig Minuten.
Walfänger-Häuser im Ort
Im historischen Ortskern stehen mehrere reetgedeckte Häuser, deren Eingänge mit Walkieferbögen geschmückt sind — ein Erbe der Walfänger-Tradition des 17. bis 19. Jahrhunderts. Das Heimatmuseum Dykhus erzählt die Geschichte ausführlich.
Borkum im Vergleich der Ostfriesischen Inseln
Die Werte sind gerundete Standortangaben und schwanken je nach Quelle und Saison leicht. Borkum sticht durch das echte Hochseeklima und die Anreise über zwei Häfen heraus.
Geschichte und Charakter
Borkum war bis ins 19. Jahrhundert hinein eine raue Walfängerinsel; vor allem zwischen 1670 und 1820 zog es Borkumer Männer auf die Walfangschiffe nach Grönland und Spitzbergen. Die markanten Walkieferbögen vor mehreren Häusern im Ortskern erinnern bis heute an diese Epoche. Mit dem Niedergang des Walfangs öffnete sich Borkum ab 1850 dem Bädertourismus und wurde 1850 offiziell als Seebad gegründet. Das Hochseeklima galt rasch als heilsam bei Atemwegserkrankungen, der Kurbetrieb prägt die Insel bis heute mit Kurhaus, Promenade und vielen kleinen Pensionen.
Vom Walfang zum Heilbad
Der Übergang von der Walfänger- zur Kurinsel verlief erstaunlich rasch. Während die letzten Borkumer Walfangschiffe in den 1820er Jahren noch nach Grönland aufbrachen, entstanden parallel die ersten Badekarren und kleinen Logierhäuser am Strand. Ärzte aus dem westfälischen Raum schickten ihre Patienten gezielt in die hochseenahe Luft, und mit der Industrialisierung wuchs eine wohlhabende Klientel heran, die sich Sommerwochen auf der Insel leisten konnte. Die ersten Hotelbauten im Ortskern stammen aus dieser Zeit, ebenso wie das ursprüngliche Kurhaus, das mehrfach umgebaut und erweitert wurde.
Borkum im 20. Jahrhundert
Die Weltkriege hinterließen auch auf Borkum deutliche Spuren — die Insel war im Zweiten Weltkrieg militärisch befestigt, mehrere Bunkeranlagen sind bis heute am Inselrand zu sehen, häufig in die Dünen gebaut und längst von Sand und Strandhafer überwachsen. Nach 1945 entwickelte sich Borkum zur klassischen bundesdeutschen Familien-Kurinsel; in den 1960er und 1970er Jahren erlebte sie ihre wohl belebteste Phase, mit voll ausgelasteten Kurpensionen und einer Inselbahn, die im Sommer im Halbstundentakt fuhr. Seit den 1990er Jahren positioniert sich die Insel stärker als naturnaher, gesundheitsorientierter Reiseort, mit einem klaren Bekenntnis zu Wattenmeer-Welterbe und Nationalpark.
Essen, Übernachten und Kurleben
Die gastronomische Szene auf Borkum ist solide und bodenständig: Fischrestaurants entlang der Promenade, traditionelle ostfriesische Teestuben mit Kluntje und Sahne, dazu eine wachsende Zahl ambitionierter Küchen in den größeren Hotels. Der Inselbäcker liefert frisches Brot ebenso wie das berühmte Friesentörtchen. Übernachtungsmöglichkeiten reichen vom familiengeführten Kurheim über klassische Strandhotels bis zu modernen Ferienwohnungen — in der Hauptsaison ist eine frühe Buchung sinnvoll und häufig nötig.
Typische Borkumer Spezialitäten
Zur ostfriesischen Teestunde gehört auf Borkum der klassische Schwarztee mit Kluntje, einem groben Kandiszucker, und einem Schuss Sahne, der spiralförmig in die Tasse gegeben wird und nicht umgerührt werden sollte. Dazu reicht man häufig Friesentörtchen, eine kleine süße Backware mit Sahne- und Pflaumenmusfüllung. Aus der Küche kommen Krabbenbrot mit frischen Nordseekrabben, geräucherte Forelle, Matjes nach Hausfrauenart und Labskaus für die Mutigeren. Die Hafenecke und der Bereich rund um den Alten Leuchtturm sind die zuverlässigsten Adressen für ehrliche Fischküche zu fairen Preisen.
Übernachten zwischen Kurpension und Apartment
Wer den klassischen Kurcharakter sucht, bucht in einer der traditionsreichen Pensionen rund um die Promenade — viele werden seit Generationen familiär geführt und bieten Halbpension. Die größeren Hotels im Ort sind häufig mit Thalasso- und Kurabteilungen ausgestattet und ermöglichen eine medizinisch begleitete Kur direkt am Haus. Eine moderne Alternative sind Ferienwohnungen in den Neubaugebieten Richtung Ostland — sie eignen sich vor allem für Familien und längere Aufenthalte. Camping ist auf Borkum nur eingeschränkt möglich, ein einziger Campingplatz liegt am Ortsrand und ist in der Hauptsaison rasch ausgebucht.
Familienreise, Kur und Aktivitäten
Borkum ist eine ausgesprochen familienfreundliche Insel — die Autoarmut sorgt für entspannte Wege, und die kurzen Distanzen zwischen Quartier, Strand und Ortskern lassen sich auch mit kleinen Kindern bewältigen. Für Kurgäste mit Atemwegserkrankungen, Hauterkrankungen oder allgemeiner Erschöpfung ist die Insel seit Generationen erste Adresse. Aktive Gäste finden Möglichkeiten zum Stand-up-Paddling im Schutzhafenbereich, geführte Vogelbeobachtungstouren in der Greune Stee, Kutschfahrten quer über die Insel und Sportprogramme im Gezeitenland — der größeren Schwimm- und Wellnesseinrichtung am Ortsrand mit Meerwasser, Saunalandschaft und Wellenbad.
Veranstaltungen über das Jahr
Den Jahresauftakt setzen die traditionellen Borkumer Kurkonzerte ab dem Frühjahr; das Kurorchester spielt mehrfach pro Woche im Wandelgang oder im Kurpark. Im Juli gibt es den Bunten Abend und die Inselwoche, im August die Kunsthandwerker-Tage, im Oktober die Sturmflut-Wochen mit besonderem Fokus auf das Reizklima. Silvester ist auf Borkum traditionell sehr ruhig — Feuerwerk ist im Inselbereich aus Vogelschutzgründen stark eingeschränkt, was vielen Stammgästen gerade gefällt.
Wattenmeer-Welterbe und Naturschutz
Borkum ist Teil des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer, der wiederum zum trilateralen Wattenmeer-Welterbe der UNESCO gehört — gemeinsam mit den niederländischen und dänischen Abschnitten ist es eines der größten zusammenhängenden Schutzgebiete in Europa. Der Schutzstatus ist im Insel-Alltag spürbar: Wege in den Salzwiesen sind klar markiert, das Befahren bestimmter Wattbereiche ist nur mit Wattführer möglich, und in den Brutgebieten der Seevögel gelten saisonale Sperren. Die Nationalpark-Ranger sind regelmäßig im Ortsbereich präsent und bieten kostenlose Führungen mit Fernglas, Spektiv und ausführlicher Erklärung der typischen Salzwiesenpflanzen wie Queller, Strandflieder und Strandaster an. Wer Borkum mit Kindern besucht, sollte einen dieser Termine fest einplanen — die Begeisterung für die kleinen Schlickbewohner Wattwurm und Strandkrabbe lässt sich auf diese Weise besonders gut wecken. Auch die jährlichen Zugvogeltage im Herbst, die alle Ostfriesischen Inseln gemeinsam begehen, bieten besonders auf Borkum häufig spektakuläre Beobachtungen — von riesigen Schwärmen Ringel- und Nonnengänsen bis zu durchziehenden Brachvögeln, Austernfischern und Kiebitzen über den weiten Wattflächen.
Praktische Tipps für den Borkum-Aufenthalt
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Kurkarte gleich am Anleger lösen
Die Borkumer Kurkarte ist auf der gesamten Insel sichtbar verlangt — am Strand, in der Inselbahn und bei vielen Veranstaltungen. Wer sie direkt im Servicezentrum am Hafen löst, vermeidet Schlangen im Ort und kann häufig schon Vergünstigungen bei Museen und Kurhaus nutzen.
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Inselbahn-Fahrt nicht überspringen
Die historische Bahn ist mehr als nur Transfer vom Hafen ins Stadtgebiet. Wer einen Fensterplatz erwischt, sieht Dünen, Salzwiesen und die Greune Stee vorbeiziehen — eine kostenlose Mini-Inselrundfahrt, die für viele Stammgäste fest zum Ankommen gehört.
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Wattführung nur mit Wattführer
Das Wattenmeer wirkt von Land aus harmlos, ist es aber nicht. Priele füllen sich tückisch schnell mit dem auflaufenden Wasser, und Nebel kann die Orientierung in Minuten unmöglich machen. Eine geführte Tour ist günstig zu buchen und macht einen großen Unterschied für Sicherheit und Verständnis.
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Fahrrad statt Mietauto
Auf Borkum sind Privat-Pkw für Gäste nur in Ausnahmefällen erlaubt. Ein Mietfahrrad oder E-Bike ist daher die mit Abstand sinnvollste Wahl. Mehrere Verleihstationen im Ort halten Lastenräder, Kinderanhänger und Räder mit besonders gemütlicher Sitzposition bereit.
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Leuchtturm-Aufstieg morgens
Beide Leuchttürme sind über schmale Wendeltreppen zu besteigen. Wer morgens kommt, hat in der Regel deutlich mehr Platz auf den Aussichtsplattformen und sieht bei klarer Sicht vom Großen Leuchtturm bis zur niederländischen Nachbarinsel Schiermonnikoog und zurück zum Festland.
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Barrierefrei auf der Promenade
Die Borkumer Promenade ist auf großer Länge eben gepflastert und mit dem Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen gut zu befahren. Mehrere Strandzugänge im Stadtbereich sind mit Rampen ausgestattet, dazu gibt es Strandrollstühle zur Ausleihe in der Tourist-Information.
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Reizklima vorsichtig dosieren
Das Hochseeklima ist intensiv — Sonne, Wind und Jodgehalt der Luft wirken stärker als an der Festlandküste. Wer zum ersten Mal auf der Insel ist, plant am Anfang kürzere Strandaufenthalte ein und steigert sich. Vor allem für Kurgäste mit Atemwegsbeschwerden gilt das als bewährt.
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☂
Auch bei Wind hinaus
Borkum ist keine Schönwetter-Insel — gerade frische, windige Tage bringen den vollen Reizklima-Effekt. Eine winddichte Jacke, möglichst mit Kapuze, und feste Schuhe sollten ins Gepäck. Wer das einmal akzeptiert, erlebt die Insel von ihrer charakterstärksten Seite.
Insider-Tipps
Wo es ruhig wird, wenn die Promenade voll ist
Wer die Hochsaison im August erlebt, sollte für ruhige Stunden in den Inselosten ausweichen. Hinter dem Ortsteil Ostland und Richtung Hopp wird es selbst mittags noch erstaunlich still, weil viele Tagesgäste den Bereich rund um Kurhaus und Hauptpromenade nicht verlassen.
Wo es lokal schmeckt
Friesentörtchen vom Inselbäcker, frischer Krabbensalat aus dem Hafenbereich und ein klassischer Pharisäer in einer der älteren Teestuben gehören für viele Stammgäste fest zum Aufenthalt. Die kleinere Gastro abseits der Promenade ist häufig die ehrlichere Wahl.




